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Aktiv dabei: Stadtpark-Revival in Hamburg

aus Kradblatt 8/18
von Peter Vagt, Fotos: Daniel Vagt + Archiv

Aktiv dabei: Stadtpark-Revival in Hamburg …

Als Aktiver beim Stadtpark Revival am Start

Seit sechs Jahren nenne ich eine Maico RS 125 mein Eigen. Seit 2012 fahre ich Motorradrennen als Gleichmäßigkeits- und Präsentationsläufe. Seit dieser Zeit fahre ich auch regelmäßig in Hamburg beim Stadtpark-Revival mit.

Es war in den Anfangsjahren als „Rennfahrer“ schwierig, sich einen Überblick über die Rennstrecken in Deutschland zu verschaffen. Literatur oder Unterlagen gibt es nicht darüber. Es gibt zwei größere Veranstalter und diverse örtliche Clubs, die Rennen veranstalten. In Hamburg ist es eine Werbeagentur, die als Veranstalter auftritt. Diese organisiert auch andere Veranstaltungen in Sachen Oldtimer (siehe www.motorevival.de).

Bei meinem ersten Rennen in Hamburg war für mich alles neu. Es war zugleich auch mein zweites Rennen überhaupt. 

Mit Maico-Freunden beim Stadtpark Revival Das Fahrerlager der Motorräder hat sich an einer einzigen Straße aufgereiht. Jedes Mal war es eine Herausforderung in Richtung Start zu gehen, wenn man so ziemlich am Ende des Fahrerlagers Platz gefunden hat. Aber eine tolle Atmosphäre, direkt am Stadtpark unter den Linden sein Campingzelt aufzuschlagen. Wer darf schon am Stadtpark campen?

Die Umgebung des Fahrerlagers und der Strecke war sehr reizvoll. Auf der einen Seite des Fahrerlagers befand sich der Stadtpark auf der anderen Seite die Alster. Es war sogar möglich sich dort Boote auszuleihen und eine Alsterfahrt zu machen, toll! Auf der Seite des Stadtparks ist auch ein Freibad, welches genutzt werden konnte. 

Normalerweise muss man sich nach Ankunft im Fahrerlager im Büro anmelden und dann wird das Motorrad abgenommen. In Hamburg ist es anders herum, also erst Motorrad abnehmen lassen und dann bekommt man seine Papiere, Aufkleber und die Erinnerungsplakette.

Seit ein paar Jahren wird auch eine Phonmessung durchgeführt, die Obergrenze liegt bei 98 dB(A). Gemessen wird in einem Meter Abstand zum Auspuff bei 1/3 der Nenndrehzahl des Motorrades. Die meisten Motorräder erreichen diese Grenze nicht, auch ich liege knapp darunter. Es werden auch Messungen an der Strecke gemacht. Sofern der Wert überschritten wird und das Motorrad ausfindig gemacht wird, soll es herausgewunken werden. Dieses ist mir aber noch nicht bekannt geworden.

Rennstrecke in der Hamburger City Nord 2017 wollte ich mit meiner HTL-Maico auf der Strecke fahren. Es ist ein Umbau der Maico MD 250 mit einem speziellen Rahmen, Tank, Sitzhöcker und Auspuff. Gebaut wurde sie vom ehemaligen Maico-Händler Hans-Theo Laaks aus Kassel, Mitte der siebziger Jahre. Die ersten Buchstaben seines Namens ergeben die Bezeichnung des Motorrades. Die Maschine geriet lange in Vergessenheit und wurde geplündert, die markanten Teile waren aber noch vorhanden. André Siemon hat es sich damals im Jahre 2000 zur Aufgabe gemacht, dieses Motorrad wieder aufzubauen und es ist ihm mit seinem Vater auch gelungen. 

Er ist damit viele Rennen gefahren, Fischereihafenrennen in Bremerhaven, Schleizer Dreieck, Spa, Oschersleben usw. André Siemon konnte mit der HTL-Maico viele Pokale gewinnen.

Aus gesundheitlichen Gründen verkaufte er das Motorrad und somit ist es in meine Hände gefallen. Die Maico habe ich bereits einmal in St. Wendel gefahren und einmal in Schotten. Leider hatte sie in Schotten einen Kolbenklemmer bekommen.

Bereits vor einem Jahr beim Stadtpark-Revival in Hamburg hatte ich Kontakte geknüpft, um in der Sonderklasse mit der HTL-Maico fahren zu können. Trotz Schalldämpfer wäre sie zu laut gewesen, um in den normalen Zeiten und Klassen fahren zu können. 

Auto Union beim Stadtpark Revival Anfang des Jahres 2017 habe ich mich beim Veranstalter gemeldet und bekam eine Absage, da die Sonderklasse bereits voll war. Okay, dachte ich mir, dann fahre ich wieder mit meiner Maico RS 125, wie die Jahre zuvor. Ist auch nicht so schlimm, so muss ich die HTL-Maico auch nicht zum Laufen bringen. Sie stand noch dort, wo ich sie nach dem Kolbenklemmer 2015 hingestellt hatte. Aber ich hatte mir schon einen Ersatzzylinder zugelegt. 

Ende Juni 2017 bekam ich die Mitteilung, dass ich doch in der Sonderklasse mitfahren darf. Diese Gelegenheit wollte ich mir nicht entgehen lassen und habe die HTL-Maico motormäßig zerlegt. 

Der Zylinder hat beim Klemmen einen größeren Schaden bekommen als ich gedacht hatte – gut, dass ich einen Ersatz hatte. Den passenden Kolben zu finden war auch nicht so einfach, es gibt es nicht an jeder Straßenecke und schon gar nicht, wenn man schnell mal einen braucht. Nach langem Suchen und endgültiger Suche in meinen Vorräten hat sich der richtige Kolben aufgetan, ich war sehr erleichtert!

Da es sich ja um ein Rennmotorrad handelt, hat der Vorgänger die Bedüsung des Vergasers und die Drehschieberplatte verändert. Ich wollte alles wieder in die Grundeinstellung versetzen, damit ich nicht wieder einen Kolbenklemmer bekomme. Diese Teile hatte ich mir auch besorgt und eingebaut.

Nach Zusammenbau der ganzen Teile sollte das Motorrad dann laufen, aber sie sprang nicht an. Mir hing schon die Zunge aus dem Hals vom ewigen Anschieben, aber es half nichts! Kurz entschlossen fuhr ich zu einem versierten Motorradschrauber, der mir helfen konnte. 

Rennwagen beim Stadtpark Revival Wir kontrollierten den Zündzeitpunkt, der war in Ordnung. Die eingebaute Drehschieberplatte war indes nicht in Ordnung. Da hatten wir den Fehler gefunden. Bei der eingebauten Plattenrichtung hat sie zu früh Sprit bekommen, so konnte sie nur „absaufen“. Anschließend kurz angeschoben – schon lief sie!

Nun konnte ich in aller Ruhe die Verkleidung wieder montieren und war für das Revival in Hamburg gut vorbereitet. 

Zu diesem Rennen wollten auch Maico-­Freunde kommen und dort mit ihren Bikes das Rennen fahren. Ein Freund hat es leider nicht geschafft das Motorrad zum Rennen fertig zu bekommen. Jedoch hat er noch einen Freund mitgebracht, der ein japanisches Bike pilotiert und ich hatte meinen Sohn dabei, so waren wir eine stattliche Truppe von fünf Leuten! 

Entsprechendes Material wie Pagodenzelt, Campinggrill, usw. standen zur Verfügung. So konnten wir uns dort gut einrichten, nachdem wir ein Plätzchen gefunden hatten. Wie immer wurde darauf geachtet, dass seitlich kein Platz verschenkt wird, um möglichst viele Leute unterzubekommen. Wir haben uns dann auch „schmal“ gemacht.

Die neue Strecke durch die Hamburger „City Nord“ mit den neuen Fahrerlagern ist wesentlich großzügiger. Auch wenn fast schon alle Plätze im Fahrerlager um 12 Uhr besetzt waren, konnten wir noch einen guten Platz erobern. 

Die technische Abnahme lief ohne Probleme ab. Meine beiden Bikes haben die begehrten Plaketten erhalten. Auch bei meinen Kollegen lief alles wie geplant. Die Geräuschmessungen sind jedes Jahr eine Herausforderung, aber böse Gesichter gibt es erst wenn die magische Marke von 98 dB(A) plus einer Toleranz von 2 dB(A) weit überschritten ist. 

Zu Abend wurde der Grill angeschmissen und wir konnten in großer Runde den Tag ausklingen lassen.

Offenes Fahrerlager beim Stadtpark Revival Am frühen Samstagmorgen wurden wir freundlich zur Fahrerbesprechung geweckt. Die Pflichtveranstaltung mit den üblichen Warnungen und guten Ratschlägen haben wir dann auch überstanden. 

So war ich am Samstagvormittag von uns als erster dran, über den neuen Kurs zu fahren. Die 1,6 Kilometer lange Strecke fuhr sich sehr gut; ich war völlig überrascht, dass man in der City Nord so gut Gas geben kann. Die 180 Grad-Kehre gab es zwar auch noch, aber die ist bei weitem nicht mehr so eng wie auf der alten Strecke. Es sind auch wesentlich mehr Kurven drin. Die lange Gerade ist ungewöhnlich zu fahren, da sie nicht immer einsehbar ist. Die Kurven lassen sich hervorragend fahren, die Geraden natürlich auch. Die Strecke war eine neue Herausforderung, die viel Spaß machte. 

Für mich war es noch eine weitere He­raus­forderung, da ich in der „Sonderklasse“ mit meiner HTL-Maico fahren durfte. Mit dieser Maico hatte ich bisher nicht viel Erfahrung sammeln können. Im unteren Drehzahlbereich bis 6.000 U/min fuhr sie nur sehr ruckartig, darüber schoss sie los wie ein Pfeil und machte bei 8.000 U/min wieder zu, bzw. ich war an der nächsten Kurve und das Spiel fing von vorne an. 

Obwohl ich die Vergasereinstellung auf Werkseinstellung gesetzt hatte, lief sie nicht wie gewünscht. Das muss am großen Auspuff, an der „dicken Berta“ liegen. Aber ich konnte einigermaßen mit den Fahrern aus der Sonderklasse mithalten, das war dann schon beruhigend. Ich hatte schon im Vorweg gehört, dass Fahrer der Sonderklasse normal und zügig fahren, so war es dann auch. Für mich persönlich ein ungeübtes Motorrad auf einer ungeübten Strecke – eine nicht alltägliche Rennfahrt. 

Kaum war das Rennen zu Ende und ich konnte mich etwas erholen, ging es mit der Klasse der Rennmotorräder bis 350 ccm, also mit meiner Maico RS 125 weiter. Auch hier hat mich mein Sohn Daniel angeschoben und sie sprang gut an und ich konnte mich im Vorstart relativ weit vorne aufstellen. Da ich ja schon gefahren war, hatte ich einen Vorteil gegenüber den Mitfahrern. So hatte ich nach einer Runde bereits die Führung übernommen. Es machte riesigen Spaß hier über die Strecke zu donnern, so langsam kam ich in den richtigen Rhythmus und konnte das Feld von hinten wieder aufräumen. Die angenehmen Graden, die nicht zu scharfen Kurve waren perfekt zu fahren, einfach harmonisch! Für mich und meine Maico war die Strecke ideal abgestimmt. Nach dem Rennen war ich mit Adrenalin angereichert, herrlich!

Anschließend waren meine beiden Mitstreiter Gert und Stefan dran. Gert war die ganze Zeit schon ungeduldig, hat Benzin nachgefüllt, Gert mit seiner Maico Reifendruck kontrolliert usw. Es ist auch ein Erlebnis zum ersten Mal auf einer Rennstrecke zu fahren. Aber die beiden waren gut dabei. Stefan hat schnell seinen Stil gefunden, Gert war super glücklich, als er von seiner Maico MD 250 stieg.

Mit vielen Interessierten kamen wir ins Gespräch. Einige Ältere kannten die Maico RS noch aus ihrer Jugend, bzw. kannten die Straßenausführung, die Maico MD 125. Sogar mein Onkel samt Tante und Cousine aus Lübeck waren gekommen, welche Überraschung!

Am Nachmittag war ich wieder mit der Sonderklasse und der HTL-Maico am Start. Erst wollte sie nicht richtig anspringen, als der Motor dann doch lief, qualmte er nicht gerade wenig und der Vorstart war gut eingenebelt. Nachdem es dann auf die Strecke ging, war plötzlich Stille unter mir: das Motorrad war aus und ich habe sie nicht wieder zum Laufen gebracht. Nun stand ich sicher hinter einem Strohballen und musste warten bis die Sonderklasse fertig war. Sehr enttäuscht kehrte ich zu meinem Maico-Stand zurück. 

Die Durchsicht der Maico ergab, dass sich der Gaszug am Vergaserschieber gelöst hatte und somit ein falsches Benzin-/Luftgemisch in den Zylinder gelangte. Deshalb auch die Qualmwolke am Vorstart.

Mein Rennen mit meiner Maico RS 125 verlief hingegen problemlos. Im Vorstart vorne weg und immer vorne bleiben bis zum Schluss und dabei das Feld wieder von hinten aufräumen. Ja, das macht richtig Spaß – je länger man auf der Strecke fährt, umso besser habe ich den Rhythmus drauf und kann flüssiger fahren. So optimierte ich meine Fahrweise, bis ich in einer Kurve ziemlich innen fuhr und somit die dort nicht sichtbaren Unebenheiten erfahren habe. Diese haben mich doch etwas irritiert, aber zum Glück haben sie mich nicht aus der Bahn geworfen. Das Fahrwerk meiner Maico hat es abgefedert und ich habe den Schreck gut wegstecken können. Und dann ging es auch gleich wieder mit Schwung in die nächste Kurve.

Peter Vogt mit der HTL-Maico beim Stadtpark Revival am VorstartGert und Stefan durften am Nachmittag auch noch ihre Runden drehen. Gert hat sich dann im Vorstart nach vorne gestellt und war auch gut dabei, dem Safety-Car zu folgen. Er hatte es sich offenbar zur Aufgabe gemacht, an dessen Stoßstange zu kleben und rückte von seiner Position nicht ab. Das Safety-Car darf ja nicht überholt werden und gibt demnach die Geschwindigkeit der Klasse vor. Begeisterte Gesichter von Stefan und Gert, als sie wieder in die Boxengasse und zum Maico-Pavillon kamen. Glückliche Menschen in seinem Umfeld zu haben ist schon eine tolle Sache, zumal ich ja selbst auch begeistert war.

Üblicherweise wird nach so einem erfolgreichen Renntag kräftig geduscht. Nach Aussage des Veranstalters stehen die Duschen in der Postbank zur Verfügung. Als ich dann dort ankam, waren die Gebäudetüren verschlossen, keine Dusche. So etwas darf nicht passieren! Im Nachhinein habe ich mit dem Veranstalter Kontakt aufgenommen und er hat sich entschuldigt, aber er hätte für Ersatz sorgen müssen. 

Am Sonntagmorgen waren unsere Mitstreiter alle wieder da. Das Wetter zeigte sich weiterhin von seiner besten Seite.

Nun waren auch schon Gert und Stefan mit ihren Straßenmaschinen dran. Sie fuhren immer besser. Gert fuhr wieder hinter dem Safety-Car und hatte merklich Spaß. Stefan fuhr seinen eigenen Weg und hatte auch seinen Spaß, am Sonntagmorgen mit richtig Tempo legal durch Hamburg zu fahren.

Da meine HTL-Maico auf dieser kurzen Strecke nicht gut zu fahren ist, habe ich am Sonntag darauf verzichtet, mit ihr zu starten. Ich war dann erst gegen 12 Uhr dran. Auch dieses Mal habe ich mich im Vorstart im vorderen Bereich aufgestellt und konnte als einer der Ersten starten. Auch hier konnte ich wieder sehr gut meine Runden drehen. Einmal war ich sogar so schnell, dass ich nicht mehr vor der Kurve bremsen konnte und weiter geradeaus gefahren bin. Das machte nichts, weil dort eine Lücke in den Strohballen war. Ich habe umgedreht und mich wieder auf die Strecke begeben und weiter Gas gegeben. Mein Adrinalinstand wurde wieder gut befüllt.

Zwischendurch haben wir auch „hochrangigen“ Besuch bekommen. Der Eigentümer der Firma „JB Germanoil“ hat sich bei uns im Fahrerlager sehen gelassen. Es ist kein geringerer als Jürgen Baumgarten. Jürgen ist sehr viele Jahre auf Maico im Moto Cross unterwegs gewesen. Anschließend und zwischendurch hat er sich als Artist und Stuntman einen Namen gemacht, er hat z.B. in den 1970er Jahren den Elbe-Lübeck-Kanal mit einem Motocross-Motorrad übersprungen. Er ist auch als erster die Skischanze in Innsbruck mit einer Motocross-Maschine runtergefahren. Aber das wichtigste an Jürgen Baumgarten ist, dass ich ihn als meinen Sponsor von Öl gewinnen konnte! Er liefert mir nun die Öle, die meine Maico zum erfolgreichen Fahren braucht – Jürgen, vielen Dank für deinen Besuch und für deine Unterstützung!

Am frühen Nachmittag gaben Gert und Stefan wieder auf der Strecke Gas. Die Familie von Gert ist auch extra gekommen, um ihn auf der Strecke zu erleben. Gert „klebte“ wieder an dem Safety-Car, fuhr aber sehr flüssig auf der Strecke. Stefan hatte seinen Spaß zwischen den anderen Motorrädern.

Am späten Nachmittag war ich mit meiner „Abschlussfahrt“ dran. Wieder konnte ich vorneweg starten und habe das Fahrerfeld von hinten eingeholt. Es machte riesig Spaß die neue Rennstrecke zu fahren. Sie bietet alles was geht. Gut konnte ich die Mitbewerber auf Abstand halten, bis auf die letzte Runde. Kurz vor Ende der Präsentationsfahrt überholte mich noch ein schnelleres Bike.

Im Laufe der Veranstaltung kam mir die Idee, mich von meiner HTL-Maico zu trennen, da ich ja neben meiner Maico RS 125 auch noch eine Cup-Maico besitze, die sich im Aufbau befindet. Auf drei Rennmaschinen kann man ja bekannterweise nicht gleichzeitig fahren. Ein Käufer war dann auch schnell gefunden: Gert, mein Freund und Maico MD 250-Fahrer will sie erwerben und zu seiner Sammlung hinzufügen. Da bleibt sie ein guten Händen und im Norden. Hier sehen wir uns vom 8. bis 9. September 2018 wieder!


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