Yamaha XV950 Dumke Luett Caferacer

Yamaha XV 950 R Café Racer von Dumke & Lütt

aus Kradblatt 4/15
von Jogi / penta-media.de

Yamaha XV 950 R Café Racer von Dumke & Lütt

Yamaha XV950 originalDie ersten Cafe Racer waren umgebaute Serienmotorräder aus den 1960er Jahren. Namensgebend waren die Rocker-Treffen in den Cafés der Vororte der Großstädte, wie dem legendären „Ace Cafe” in London.
Von hier aus machten die Rocker die Straßen der Umgebung unsicher, was für die damalige Jugend auch Rebellion gegen die vorhandenen Gesellschaftsnormen symbolisierte.
Moderne Interpretationen von Cafe Racern sind auch jetzt noch zahlreich zu finden.
Selbst die heutigen Streetfighter können als moderne Nachfahren der Cafe Racer gesehen werden, jedoch werden auch aktuell noch Neumaschinen im Stile eines Cafe Racers umgebaut.
Wesentliche Unterschiede sind, dass hier meist hubraumstarke Tourenmotorräder der letzten zwanzig Jahre als Basis dienten, moderne Komponenten wie Einarmschwinge, Zentralfederbein oder Upsidedown-Gabel zum Einsatz kommen und die Linienführung deshalb eher breiter ausfällt.
Yamaha XV950 Dumke Luett CaferacerAuf Grundlage dieser Historie hat sich das Team von D&L aus Hamburg-Duvenstedt dazu entschlossen, in einem groß angelegten Umbauprojekt einen Cafe Racer zu kreieren.
Basis dieses Cafe Racers ist eine Yamaha XV 950 R ABS, wie sie zum Listenpreis von 8.995 Euro bei jedem Yamaha-Händler angeboten wird.
Die Original-Maschine hat sich bereits in zahlreichen Tests als sehr gutes Motorrad behaupten können und muss den Vergleich mit einer 883er Sportster aus dem Hause Harley-Davidson nicht scheuen. Der Zwei-Zylinder-4Takt-OHC-Motor (OHC =  Over Head Camshaft  = über Kopf liegende Nockenwelle) leistet 52 PS bei 5.500 U/min aus genau 942 ccm.
Das aussagekräftigste Designmerkmal eines Cafe Racers ist das abgerundete und kurze Heck. Hierfür wurden ein Hilfsrahmen, sowie ein komplettes GFK-Heck in mühevoller Handarbeit hergestellt. Es folgten die Seitenteile. Dafür musste viel Zeit für das Herumprobieren mit verschiedenen handgefertigten Schablonen aufgewendet werden, bis das Ergebnis endlich stimmte.
Im weiteren Verlauf wurden die Endschalldämpfer angepasst.
Bei der Gestaltung des Heckteils entschied sich das Team für ein kleines LED-Licht in klassischer Form.
Abschließend wurden Heck- und Seitenteile mit Yamaha-Originallack versehen und die Streifen vom Tank mit auf das Heck und den lackierten Frontfender übernommen.
Wir finden, dass sich dieser individuelle Umbau wirklich sehen lassen kann. Der Preis für das Bike von nun 13.999 Euro ist in Anbetracht der aufwendigen, handwerklichen Arbeiten nicht zu hoch angesetzt.

Die wichtigsten Details:
• Lenkerstummel und Fußrasten von LSL
• Transparente Mini-LED Blinker von Motogadget
• Geänderter Miller-Schalldämpfer
• Faltenbälge
• Abdeckung der oberen Gabelbrücke
• modifizierter Luftfilter
• angepasste Federbeine hinten
• maßangefertigte Sitzbank
• Kennzeichenträger seitlich
• GFK-Heck in individueller Handarbeit gefertigt.

Info:
Dumke & Lütt GmbH, Wragekamp 12, 22397 Hamburg-Duvenstedt.
Telefon 040/607697-29, Web: www.dumke-luett.de

Heckrahmen

Sitzbank Anpassung

Yamaha XV950 Dumke Luett Cafe

Luftfilter


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3 Kommentare zu :
“Yamaha XV 950 R Café Racer von Dumke & Lütt”


  • Elmokati sagt:

    Satteltaschen???

  • Madmax sagt:

    ROTFL! Schubkarre-Eifel, das ist nicht dein ernst, das du dir bei einem Caferacer Gedanken machst, wo du deine Alte und deine Zahnbürste verstauen kannst, oder? Ist sicher ironisch von dir gemeint.Wenn nicht, zieh deine Warnweste an und kauf dir ne BMW! 😀 😀 😀

  • Schubkarre-Eifel sagt:

    Ich finde das umgebaute teil schlechter als das Original.Wo setze ich meine Frau jetzt hin?Warum muß der Auspuff höher gezogen werden?Dann müßte ich ja meine Satteltaschen wegwerfen.Alles in allem ein sinnloser Umbau.