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Powerbank fürs Motorrad

Road Trip - © Pixabay.com / Cloney

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Die flexible Energieversorgung für Navi und Co unterwegs

Jeder Akku ist irgendwann erschöpft. Besonders ärgerlich ist das, wenn die Batterien unterwegs streiken und nicht mehr, wie erhofft, arbeiten. Während unterwegs im Auto immerhin noch auf den Zigarettenanzünder ausgewichen werden kann, ist die Situation auf dem Motorrad schwieriger. Hier wird eine andere Energiequelle benötigt. Eine gute Lösung ist an dieser Stelle die Powerbank. Die Powerbank ist ein handliches Energiebündel, das mit verschiedenen Anschlüssen versehen ist. Diverse mobile Geräte können durch die Powerbank mit Strom versorgt werden. Neben dem Smartphone können hier auch Tablet und Navigationsgerät angeschlossen werden.

Gerade bei langen Strecken bietet die Powerbank sehr viel Flexibilität und Sicherheit. Die hier gespeicherte Energie reicht in der Regel auch für mehrere Geräte aus. Bei der Verwendung in Kombination mit dem Motorrad gibt es noch eine weitere Besonderheit. Hier kann die Powerbank auch fester Bestandteil eines Starthilfesets sein.

Nicht jede Powerbank geeignet

Soll eine Powerbank auf dem Motorrad mitgenommen werden,  bietet sich nicht jedes Modell dafür an. Entscheidend ist, dass Biker hier auf die Details der Produkte achten. Grund ist die hohe Beanspruchung, der die kompakten Energiebündel ausgesetzt sind. So kommen für ein Motorrad natürlich nur die Powerbanks infrage, die auch wirklich für den Outdooreinsatz gefertigt wurden. Die Hersteller verarbeiten hier ganz andere Gehäuse, wodurch bereits sichergestellt wird, dass das Innenleben besser vor Schmutz, Spritzwasser und Feuchtigkeit geschützt ist.

Extrem leistungsstarke Powerbanks, die auch eine Starthilfe leisten können, zeichnen sich in erster Linie durch die innovative Akkutechnik aus, die hier eingesetzt wird. Weiterhin gibt es für den Einsatz auf Motorradtouren auch eine Auswahl an Solarmodellen. Das heißt: Die Powerbank ist hier mit Solarmodulen gekoppelt, wodurch sich die Energiespeicher ganz bequem mit Hilfe von Sonnenenergie aufladen lassen. Gerade wer die Motorradtour mit einem Campingaufenthalt verbindet, ist mit diesen Modellen in der Regel gut bedient und bleibt auch bei längeren Aufenthalten im Freien zuverlässig versorgt.

Große Unterschiede bei der Leistung

Ein Kriterium, auf das bei jeder Powerbank eingegangen werden muss, ist die Leistung. Hier arbeiten die Hersteller mit sehr unterschiedlichen Merkmalen. Kleine Powerbanks bringen 2200 mAh mit, bei großen Modellen sind es dagegen bis zu 13.000 mAh. Die Modelle mit 2200 mAh reichen in der Regel aus, um ein Smartphone vollständig aufzuladen. Mit den größeren Modellen kann dann auch ein Navigationsgerät mit der nötigen Energie versorgt werden.

Vor dem Kauf gilt es also immer zu klären, welche Geräte mit Energie versorgt werden sollen und wie oft die Powerbank in Betrieb ist. Viele Powerbanks besitzen mittlerweile sogenannte Lipo-Akkus. Hinter der Abkürzung “Lipo” stecken die Lithium-Polymer-Akkus. Sie sind den eigentlich üblichen Lithium-Ionen-Akkus in einigen Punkten voraus. So geht bei den Lipo-Akkus die Energie auch dann nicht verloren, wenn sie einmal für längere Zeit nicht gebraucht wurden. Weiterhin halten diese Geräte mehr Ladezyklen stand als es bei den Lithium-Ionen-Modellen der Fall ist. Auf dem Motorrad spielen natürlich auch immer die generellen Abmessungen der Powerbank eine Rolle. Immerhin soll diese möglichst gut und sicher auf dem Bike transportiert werden können.