aus Kradblatt 10/21, von Silencer137, www.silencer137.com

Durch Deutschland und Tschechien

Die Suzuki V-Strom 650 ist ein tolles Reisemotorrad
Die Suzuki V-Strom 650 ist ein tolles Reisemotorrad

Sommer in der Pandemie. Maskenpflicht, Abstand halten, Schnelltests. Trotz Lockerungen kommen Fern- und Flugreisen nicht in Frage, ohne Impfung ist mir das Risiko und der Aufwand an manchen Grenzen zu hoch. Aber das Fernweh pocht dumpf in der Brust, ich muss dringend raus aus dem Alltag, und das Motorrad braucht Bewegung. Wohin kann man im Pandemiesommer fahren, wenn man Menschenmassen und touristische Hotspots meiden m√∂chte? Ich entscheide mich f√ľr den Osten. Da wollte ich schon immer mal hin und dort kann ich mir Unterk√ľnfte an Orten suchen, die so abgelegen sind, dass dort bestimmt keine Menschenmassen warten.

So kommt es, dass Mitte Juni meine Suzuki DL 650 V-Strom von G√∂ttingen aus Richtung Osten startet. Es regnet ein wenig, aber das ist mir egal. Ich bin einfach nur gl√ľcklich, endlich wieder Asphalt unter die Reifen zu nehmen und unterwegs sein zu k√∂nnen. Wie hat mir das gefehlt!¬†

Von G√∂ttingen aus geht es ins Eichsfeld, der katholischen Enklave mitten im protestantischen Mitteldeutschland. An Erfurt, Gotha und Weimar fahre ich nur vorbei und genie√üe schon hier die Landschaft. Das ist das Herz des l√§ndlichen Th√ľringens: Kornfelder und Wiesen, so weit das Auge reicht.

Riesige Räucherkegel im Erzgebirge
Riesige Räucherkegel im Erzgebirge

Der Wind treibt Regenwolken vor mir her, aber zum Gl√ľck bleibt mir ein Schauer erspart. Als ich bei Ilmenau den Th√ľringer Wald erreiche, l√§sst sich sogar die Sonne kurz sehen. Ab hier wird die Fahrt auch deswegen angenehmer, weil die Strecke interessanter wird. Der Th√ľringer Wald geht nach Osten in das Th√ľringer Schiefergebirge √ľber. Hier f√ľhrt die Stra√üe zun√§chst in sanften Kurven zwischen den Bergen hindurch, die zum Ende des Mittelgebirges immer abenteuerlicher werden, woran das Motorrad und ich gro√üe Freude haben.¬†

Am Ostende des Schiefergebirges windet sich die Saale durch zahlreiche Schleifen und bildet bei der Bleilochtalsperre sogar einen gro√üen See. Der ist ein beliebtes Ausflugsziel. Von der Br√ľcke, √ľber die die V-Strom rollt, kann ich weiter unten Ausflugsdampfer und Paddelboote ausmachen. Das sieht gem√ľtlich und nach Urlaub aus. Trotzdem halte ich mich nicht lange auf, sondern steuere weiter nach Osten, quere die Landesgrenze nach Sachsen und biege kurz vor Tschechien wieder nach Norden ab. Wieder geht es in ein Mittelgebirge.¬†

Die Stra√üe wird kurviger und f√ľhrt durch dichten, urigen Wald. Jetzt habe ich die Regenwolken von vorhin eingeholt und durch die Nebelfetzen, die in den B√§umen h√§ngen, wirkt alles noch einmal dunkler und unwirklicher ‚Äď aber genau so habe ich es mir vorgestellt: das Erzgebirge. Ein Ort der Sagen und M√§rchen, in dem es einen auch nicht √ľberraschen w√ľrde, wenn im n√§chsten Moment Rotk√§ppchen hinter einem Baum hervorspringen w√ľrde.¬†

¬†Links und rechts der Stra√üe liegen kleine Ortschaften, die ein wenig aus der Zeit gefallen wirken. Oberirdische Stromleitungen verbinden gro√üe, mit Schiefer beh√§ngte H√§user mit spitzen D√§chern und Eisenbahnviadukte f√ľhren √ľber kleine T√§ler.¬†

Kleine Pause am Pumpspeicherwerk Schwarzenberg
Das Pumpspeicherwerk Schwarzenberg

Am Pumpspeicherwerk Schwarzenberg mache ich eine kleine Pause und staune √ľber die gigantische Ingenieursleistung, die n√∂tig sein muss um den Inhalt eines kompletten Sees, je nach Bedarf zu Stromerzeugung ins Tal ablassen zu k√∂nnen oder ihn wieder auf die Spitze eines Berges zu pumpen.¬†

¬†Nicht weit von hier liegt mein erstes Tagesziel, ein kleiner Gasthof mit einigen G√§stezimmern am Rande eines abgelegenen Dorfes. Trotz der isolierten Lage nimmt man hier die Pandemie ernst, es gibt √ľberall Abstandsmarkierungen, Hygienespender und die Wirtin tr√§gt Maske und Gesichtsschild, als sie das Abendessen serviert: Gulasch nach Erzgebirge Art mit b√∂hmischen Kn√∂deln. Dass Tschechien nicht weit ist, merkt man auch an diesem deftigen Mahl. Als ich ins Bett falle, kribbelt mein Gesicht noch vom Fahrtwind und der ungewohnten Menge frischer Luft. Endlich wieder unterwegs mit dem Motorrad! Wie habe ich das vermisst!

Lieber mit Maske im Gepäck als gar nicht reisen
Lieber mit Maske im Gepäck als gar nicht reisen

Am n√§chsten Morgen sitze ich nach einer Tasse Kaffee sofort wieder im Sattel der Suzuki und die Maschine brummt durch die dunklen Nadelw√§lder des Erzgebirges. In jedem der kleinen D√∂rfer am Stra√üenrand gibt es mindestens eine Werkstatt, die auf gro√üen Schildern mit handgemachtem Weihnachtsschmuck wie Schwippb√∂gen und R√§ucherm√§nnchen wirbt und in manchen Orten riecht es sogar nach Kr√§utermischungen. In den USA werden skurrile Sehensw√ľrdigkeiten am Stra√üenrand ‚ÄěRoadside Attractions‚Äú genannt. Das Erzgebirge hat auch so etwas, n√§mlich riesige R√§ucherkegel, die qualmend vor einem R√§ucherm√§nnchenmusem stehen.¬†

¬†Unterhalb des Fichtelbergs, den ich kurz mit dem Fichtelgebirge verwechsele, ist ein Grenz√ľbergang nach Tschechien. Der Schlagbaum ist oben und das Grenzh√§uschen nicht besetzt, es finden keine Kontrollen statt. Nach den vergangenen Wochen, in denen die Grenzen zwischen den europ√§ischen L√§ndern geschlossen waren, bin ich erleichtert. Ich bin alt genug um mich daran erinnern zu k√∂nnen, was Grenzen in Europa bedeutet haben und empfinde es als gro√üe Errungenschaft, dass sie im Schengenraum seit 1995 praktisch nicht mehr existieren. Die Corona-Pandemie hat daf√ľr gesorgt, dass in den vergangenen Wochen Grenzen dicht waren ‚Äď nun sind sie wieder ge√∂ffnet, ein Zeichen daf√ľr, dass es andere Wege gibt, mit der Seuche umzugehen.

Ein deftiges Mahl inkl. Bier f√ľr Reisende
Ein deftiges Mahl inkl. Bier f√ľr Reisende

Es ist schon nach wenigen Metern zu merken, dass das Motorrad gerade eine Landesgrenze gequert hat. Stra√üen, H√§user, Schilder, alles sieht anders aus. Die Stra√üe ist schmal und einspurig und die Schilder haben andere Farben. Mal ganz abgesehen davon, dass sie nat√ľrlich auf Tschechisch sind. Alles ist sehr l√§ndlich. H√§user stehen nur vereinzelt in der gr√ľnen Landschaft, dazwischen grasen K√ľhe.¬†

In einer weiten Schleife f√ľhrt mich mein Weg durch den tschechischen Teil des Erzgebirges, bis ich auf die Elbe sto√üe. Deren Lauf folge ich nach Norden. Die Stra√üe ist wenig befahren, √ľberall geschwindigkeitsbegrenzt und so habe ich viel Zeit, mir den gewundenen Taleinschnitt mit seinen recht neuen und nie allzu gro√üen Orten anzusehen.¬†

Am fr√ľhen Nachmittag lasse ich die Elbe allein weiterflie√üen und biege auf kleine und kleinste Str√§√üchen in Richtung Riesengebirge ab, das rund 120 Kilometer westlich von Dresden beginnt. Hier liegt Liberec, die gr√∂√üte Stadt der Region, und etwas entfernt davon Gablonz. Der kleine Ort schmiegt sich an eine Bergflanke, und an deren h√∂chsten Punkt liegt eine kleine Pension, in der ich nun einige Tage bleiben m√∂chte.¬†

Osttour durch Deutschland und Tschechien

Der Wirt ist freundlich, gibt mir aber deutlich zu verstehen, dass er mit mir ein schlechtes Gesch√§ft macht ‚Äď ich sei der einzige Gast und ich muss froh sein, dass er mir √ľberhaupt aufschlie√üt ‚Äď ein Abendessen d√ľrfe ich aber nicht erwarten. Ist mir auch recht, mir reicht ein Bett, alles andere findet sich. Und dass ich der einzige Gast im Haus bin, kommt mir sehr gelegen ‚Äď nicht nur wegen der Pandemie, sondern weil ich dann wirklich meine Ruhe habe.

Gablonz ist ein idealer Ausgangspunkt, um das Riesengebirge zu erkunden. Bevor ich damit beginne, besuche ich aber zwei Orte, die schon seit langem auf meiner Wunschliste stehen. Rund 100 Kilometer weiter s√ľdlich liegt Kutn√° Hora. Ich besuche gerne leicht morbide Sehensw√ľrdigkeiten und die Knochenkirche der ehemaligen Silberstadt geh√∂rt definitiv dazu. Irgendwann kam hier eine Adelsfamilie auf die Idee, die Inneneinrichtung f√ľr die Friedhofskapelle aus Knochen basteln zu lassen und seit dieser Zeit ist Kutn√° Hora weltbekannt. Girlanden aus Totensch√§deln schm√ľcken die W√§nde, S√§ulen aus Gebein stehen im Raum und von der Decke h√§ngen Kronleuchter aus Oberschenkelknochen. Ein wirklich skurriler Ort, dessen Motive sich auch in der kleinen Stadt selbst wiederfinden. Immer wieder sto√üe ich in der kopfsteingepflasterten Altstadt auf mittelalterliche Sch√§del- und Knochenmotive.¬†

Pekelné Dolny, die Bikerhöhle
Pekelné Dolny, die Bikerhöhle

Weniger morbide geht es in der Pekelné Dolny zu, der Bikerhöhle, die hier ebenfalls in der Nähe liegt. In ein Sandsteinmassiv ist hier eine 3.500 Quadratmeter große Höhle gehauen worden, in die man mit dem Motorrad fahren kann. Im Halbdunkel verlaufen Fahrbahnspuren, die an einem Bartresen enden. Mit dem hier gekauften Kaffee oder Kaltgetränk kann man sich dann auf einer der Bierzeltgarnituren vor der Höhle niederlassen, und obwohl ich an einem Wochentag hier bin, ist die Außenbestuhlung von dutzenden Besucherinnen und Besuchern belegt. 

Rast vor der Bikerhöhle
Rast vor der Bikerhöhle

Das Riesengebirge ist Ort vieler M√§rchen und Geschichten. Die bekannteste ist sicher die vom R√ľbezahl, dem launischen Riesen, der der Herrscher des Riesengebirges sein soll. Als die V-Strom √ľber kleine Str√§√üchen durch die Berge kurvt, kann ich verstehen, woher der Hang zu Sagen und M√§rchen kommt. Die W√§lder sind dunkel und dicht und die kleinen D√∂rfer, die oft aus nicht mehr als ein paar Holzh√§usern bestehen, sind abgelegen und isoliert. Hier ist genug Raum f√ľr Fantasien und Fabeln, aber auch f√ľr Motorr√§der ist es ein Paradies. Die Stra√üen sind meist √ľberaus gut, an vielen Stellen herrlich kurvig. Immer wieder √∂ffnen sich die dichten W√§lder unvermittelt und geben den Blick frei auf eine herrliche Landschaft, die in Sachen Sch√∂nheit dem Voralpenraum in nichts nachsteht.¬†

Das Riesengebirge begeistert nicht nur mich. Die l√§ndlichen Gebiete und die dichten W√§lder t√§uschen ein wenig dar√ľber hinweg, aber auch im Riesengebirge hat der Massentourismus Einzug gehalten. Gerade im S√ľdosten, um den Berg Schneekoppe herum, sind viele Orte erkennbar auf hohen Durchsatz und Skitourismus eingestellt. Gro√üe Hotels und Neubauten s√§umen die Stra√üen und ich mag mir gar nicht ausmalen was hier im Winter los ist. Vermutlich ist es hier √§hnlich voll und laut wie in S√∂lden oder Hinterglemm.

Die Suzuki duckt sich tief dem Asphalt entgegen und schwingt durch weite Serpentinen den Berg JeŇ°tńõd hinauf. Knapp unter dem Gipfel muss ich das Motorrad zur√ľcklassen, macht mir ein Rentner an einer Schranke unmissverst√§ndlich klar. Ab hier geht es zu Fu√ü den Berg hinauf.

Der Weg bietet reichlich Gelegenheit um stehen zu bleiben und die Aussicht zu genießen. Wie ein Teppich liegt Tschechien am Fuß des Berges ausgebreitet, man kann heute Kilometerweit sehen. 

James Bond gr√ľ√üt vom Gipfel des JeŇ°tńõd
James Bond gr√ľ√üt vom Gipfel des JeŇ°tńõd

Auf dem Gipfel des JeŇ°tńõd thront ein bizarres Geb√§ude, das mehr wie das Hauptquartier eines James-Bond-B√∂sewichts wirkt als das, was es wirklich ist: Ein Fernsehturm mit Restaurant und Hotelbetrieb. Der Eindruck kommt nicht von ungef√§hr. Der Turm stammt aus den Siebzigern, der Hochphase bizarrer Bondfilme und sollte der Welt zeigen, was die damalige Tschechoslowakei alles leisten konnte. Auch wenn der Turm in die Jahre gekommen ist, die alte Grandezza ist noch √ľberall zu erahnen. Geschwungene Treppenaufg√§nge, aufwendige Lichtinstallationen ‚Ķ das Innere des Turms wirkt wie ein Designmuseum, das heute nur noch genutzt wird, um Bockwurst mit Senf an die Tagestouristen zu verkaufen.

Nach drei Tagen in Gablonz verabschiede ich mich von R√ľbezahls Reich und steuere die V-Strom wieder nach Westen. Kaum bleiben die letzten Gebirgsausl√§ufer zur√ľck, quert die Suzuki schon wieder die deutsche Grenze. Einige Kilometer dahinter liegen erst Pirna, dann Dresden. Ich nutze den sch√∂nen Nachmittag und flaniere durch die Innenstadt, die mit einem wilden Mix aus Baustilen √ľberrascht.¬†

Die barocken Bauten mit ihren vielen Zuckerb√§ckerverzierungen haben der Stadt den Namen ‚ÄěElbflorenz‚Äú eingebracht. Im krassen Kontrast dazu stehen die strengen Linien klassizistischer Stadth√§user oder die profane Langeweile von Neubauten nach der Jahrtausendwende und Hinterlassenschaften aus dem Sozialismus, wie Plattenbauten und oberirdische Leitungen. Dass manchmal alle drei Baustile direkt nebeneinander stehen, macht Dresden interessant und bunt, auch wenn das einige Menschen in der Region nicht gerne h√∂ren.¬†

Dresden lohnt mehr als einen Besuch
Dresden lohnt mehr als einen Besuch

Strietzelmarkt, Semperoper, Zwinger ‚Äď die Namen habe ich schon oft geh√∂rt und nach einem Tag in der Stadt wei√ü ich nun auch etwas damit zu verbinden. Die Kunstausstellung im Zwinger ist wirklich auf ganz hohem Niveau. Kunst, Kultur und Motorradfahren ‚Äď besser geht es kaum.¬†

Nord√∂stlich von Dresden liegt die Lausitz. Schilder weisen den Weg zu Orten wie Bautzen, Bischofswerda, Hoyerswerda oder Cottbus. Auf Luftaufnahmen l√§sst sich erkennen, wie der Braunkohletagebau die Landschaft hier zerst√∂rt hat, aber von den Landstra√üen aus, √ľber die die V-Strom gleitet, bekommt man davon wenig mit.¬†

Der Weg zur√ľck nach Westen f√ľhrt an Berlin vorbei bis zum Harz. Bei Quedlinburg sieht das Vorland zum Mittelgebirge mit seinen weiten Kornfeldern und den mannshohen Disteln an den staubigen Landstra√üen aus eine Landschaft aus dem wilden Westen.

2200 km in 6 Tagen - kein Problem mit der V-Strom
2200 km in 6 Tagen – kein Problem mit der V-Strom

Ein Gro√üteil des Harz ist ebenfalls ehemaliges Ostgebiet, aber das ist heute nur noch daran zu merken, dass die Stra√üen besser sind als im Westen. Ein letztes Mal auf dieser Tour gebe ich der V-Strom die Sporen und dr√ľcke die leichte 650er durch die Kurvenstrecken des Mittelgebirges, √§rgere mich √ľber die allgegenw√§rtigen Wohnmobile und bestaune die gro√üen Talsperren, bis ich kurz nach der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt wieder zu Hause in G√∂ttingen ankomme.¬†

Sechs Tage hat die kleine Osttour durch die Mittelgebirge des Ostens gedauert, vom Eichsfeld durch den Th√ľringer Wald und das Th√ľringer Schiefergebirge, das Erzgebirge und das Riesengebirge zur√ľck √ľber den Harz. Eine √ľberaus lohnende Erfahrung. Fahrtechnisch waren die 2.200 Kilometer, die das Motorrad unter die Reifen bekommen hat, unangestrengt, aber sehr abwechselungsreich. Die l√§ndlichen Gebiete mit ihren wenig besuchten Orten und ihren oft alten D√∂rfern wirkten an vielen Stellen, als w√§re man in einem fremden Land ‚Äď und das direkt vor der Haust√ľr. Auch das macht den Reiz des Motorradfahrens aus: Dass man Dinge aus neuen und aufregenden Perspektiven erf√§hrt.

Besucht den Silencer auch online in seinem Blog.
Dort gibt es die lange Version der Osttour, noch mehr Geschichten, Bilder und Gedanken: www.silencer137.com.