Titelbild-Uganda_01-02-2022_9178e

Organisierte Motorradreise Uganda

aus Kradblatt 2/22, Text & Fotos: Joyce Kuipers, deutsche Überarbeitung von Susanne Goertz

Mit kleinen Enduros durch ein unbekanntes Land

Uganda - ein anderer Blick auf die Welt
Uganda – ein anderer Blick auf die Welt

Motorräder im Nebel – Pur, wild, irdisch, himmlisch und urwüchsig: Eine Motorradreise durch Uganda ist nicht viel weniger als eine Offenbarung, die komprimiert all das durchleben lässt, was der afrikanische Kontinent zu bieten hat. Aufregende Erlebnisse sind Programm. Du durchquerst auf deinem Motorrad die zahlreichen Wildparks und hoffst, dass es dich nicht im Stich lässt, wenn du anhältst, weil ein Löwe oder ein Elefant die Straße überquert. Und der Gorilla, der plötzlich auf dich zugestürmt kommt … daran muss man sich auch erst gewöhnen. Willkommen in Afrika!

Frisches Obst und Gemüse auf dem Markt
Frisches Obst und Gemüse auf dem Markt

Auch der Stadtdschungel ist ja ein typisches – wenn auch modernes – Beispiel für eine afrikanische Landschaft, denke ich mir auf meiner Honda Baja mit 250 ccm, während ich selbstmordgefährdeten Mopedfahrern ausweiche, die sich während der Hauptverkehrszeit durch Kampala kämpfen. Wir vertrauen auf Gott. Jesus rettet dich. So gesehen, spiegeln die Texte auf Taxis und Mopedhelmen tatsächlich die Mentalität der Chauffeure von Uganda wider – und das am liebsten ohne Licht und auf der falschen Straßenseite. Da wird man als Verkehrsteilnehmer gleich munter.

Kaum habe ich die Flucht aus Kampala angetreten, ändert sich die Umgebung. Die Hektik lasse ich hinter mir, ich kann mich den Betrachtungen unter meinem Helm hingeben. Wie beispielsweise der Erkenntnis, dass es doch ganz nachvollziehbar ist, Uganda den Namen „Perle von Afrika“ zu geben: Das war 1907 Winston Churchills Kosename für dieses ostafrikanische Land. Uganda, gelegen auf dem Äquator, bietet alles, was Afrika so einnehmend und geheimnisvoll macht: goldgelbe Savannen, glasklare Seen, eisige Berggipfel, undurchdringliche Dschungel, neblige Hügel. Durch die Höhe von ca. 1.100 m herrscht im größten Teil des Landes eine angenehme Temperatur ohne anstrengend heiße Nächte. Das Landesgebiet erstreckt sich zwischen Südsudan im Norden, Kenia im Osten, dem Kongo und Ruanda im Westen und Tansania im Süden. 

Begegnung mit Elefanten
Begegnung mit Elefanten

Mucksmäuschenstill – Zwei Tage später verlasse ich ein mucksmäuschenstilles Kampala, diesmal zusammen mit meinen Mitreisenden. Kein Verkehr weit und breit, es ist Sonntag und die Mehrheit der überwiegend christlichen Bevölkerung besucht die Kirchen. Unterwegs hören wir Kirchengesänge, die der warme Wind zu uns trägt. Gesegnet durch die fröhlichen Lieder fahren wir Richtung Jinja, ein schläfriges Städtchen am Ufer des Viktoriasees, dem größten See Afrikas. Vom Hafen aus unternehmen wir eine Bootsfahrt zum Ursprung des Nils, der sich hier als brodelnd strömendes Wasser offenbart, bis zu einer kleinen Insel. In der Ferne zuckt Wetterleuchten: „Gestern saß ich mitten in einem Unwetter mit einer Gruppe Touristen auf dem Boot. Hörte ich ‚Uiiiii!‘ Das waren Blitze neben dem Boot! Hahaha“, so der grinsende Bootsmann, der scheinbar unerschütterlich ist. 

Motorisierte Polizei in Uganda
Motorisierte Polizei in Uganda

Kaffeebeeren – Im ersten Morgenschimmer rollen leise die Kondenswassertropfen von den Blättern, während sich schreiende Affen von Ast zu Ast schwingen. Unser Weg führt zunächst über eine Offroad-Strecke, dann nehmen wir kurz die verkehrsreiche Hauptstraße Richtung Kenia und werden schließlich wieder von den verrückten Taxifahrern erlöst, weil wir nach Sipi abbiegen. Eines der Motorräder hat ernsthafte „Schmerzen“ oben im Motorblock, was für eine Verzögerung sorgt. Es ist bereits 16 Uhr, als wir einen schlammigen Weg erreichen. Nach einigen Verhandlungen dürfen wir zusammen mit einer Gruppe Kindern zu Fuß zu den Wasserfällen von Sipi steigen. Die kleine ansässige Gemeinschaft lebt von den Einkünften des Kaffeebohnenverkaufs für den Export. Ein Junge zeigt uns die rotgrünen Beeren, die letztendlich beim Kaffeespezialisten für viel Geld über den Ladentisch gehen. In Uganda trinkt man wässrigen Pulverkaffee. 

Kinder sind auf der ganzen Welt neugierig
Kinder sind auf der ganzen Welt neugierig

Radio-Interview – Ein freundlicher Mann kommt auf mich zu. Ohne zu zögern hält er ein Telefon unter meine Nase: „Hallo, ich bin von Uganda Radio, ich möchte dich gerne interviewen.“ Sein Telefon steht auf „Aufnahme“. Es scheint, dass unsere Gruppe nicht unbemerkt geblieben ist. Der Journalist hat uns gleich bemerkt und nimmt uns ins Kreuzverhör. „Warum hast du dich für Uganda entschieden?“ „Ähm – wegen der Vielfalt, dem Abenteuer und der Gorillas.“ Es folgt die Frage: „Warum siehst du aus wie ein fraulicher Roboter?“ „Ähm – weil der Boden ohne Panzer bei einem Sturz nicht so angenehm ist.“ Tatsächlich auch nicht mit weiblichen Rundungen. 

Es geht weiter in Richtung Orungo, dort wollen wir bei einem Schulprojekt der örtlichen Hilfsorganisation übernachten. Unser Beitrag für Schlafen und Essen fließt direkt in die Gemeinschaft. Wir durchschlängeln das meterhohe Elefantengras, einen Guide hinten auf einem der Motorräder. Am Horizont türmen sich enorme Unwetterwolken, die durch rote, orangefarbene und sogar grüne Himmelsfarben hinterleuchtet werden. 

Besuch eines Schulprojekts
Besuch eines Schulprojekts

Kondome – Nach einiger Sucherei erreichen wir die Schule, gerade bevor es dunkel wird. Uns werden zwei Schilfhütten mit gestampftem Lehmboden zugeteilt, eine für die Männer und eine für die Frauen. Minimale Anforderungen für eine gesunde Nachtruhe sind das Aufhängen eines Moskitonetzes und der Hinweis, nicht auf dem Boden zu schlafen. Malaria ist überall in Uganda verbreitet, aber Alex, der Vorsitzende des Schulprojekts, erzählt uns, dass vor allem Aids für die vielen Waisenkinder im Land verantwortlich ist. Auch haben viele Kinder während der blutigen Stammeskriege vor allem im Westen und Norden des Landes ihre Eltern verloren. „Krieg und Krankheit hinterlassen Narben. Mit Spenden versuchen wir, den armen Familien in der Umgebung des Dorfes zu helfen, Schulunterricht anzubieten und die Eltern beispielsweise dazu zu bringen, Kondome zu benutzen. Nicht nur das Eindämmen von Aids ist wichtig, sondern auch, die Geburtenrate zu senken.“

Das Begleitfahrzeug steckt fest
Das Begleitfahrzeug steckt fest

Die Kriegsvergangenheit ist hier zu spüren. „Stämme lagen im Streit, und junge Männer, die von ihren Familien weggerissen wurden, kehrten nie mehr zurück. Joseph Kony entführte hier vor sechs Jahre noch Kinder, um sie einer Gehirnwäsche zu unterziehen und diese als Kindersoldaten zu missbrauchen.“

Vollmond, eine trockene Hütte mit Feldbett aus Schilf und Sisal und ein Teller mit Brot, Reis und Bohnen. Die Motorräder glänzen zwischen den Feuerfliegen und ich genieße diese grundsätzlichen Dinge, die mich glücklich machen. Andererseits fühle ich mich als unbeholfene Ermittlerin, eine flüchtige voyeuristische Passantin im Dorf. Morgen werde ich wieder in meinen teuren Motorradsachen auf das Motorrad steigen. Eine Familie in Uganda könnte sich davon mindestens zwei Jahre lang ernähren oder das Schulgeld zahlen. Die Kluft ist groß: hier wir westlichen Menschen, die so gerne zurück zur Basis des Lebens wollen und dort die stolzen Dorfbewohner, bei denen Tag für Tag an den Fundamenten des Lebens gerüttelt wird. Aber der Elan, die Lebenslust und der Eifer der Kinder, die hier im Projekt aufgenommen worden sind, macht Hoffnung. 

Kleinere Reparatur am Straßenrand
Kleinere Reparatur am Straßenrand

Wildwechsel – Die Landschaft zeigt sich abwechselnd flach, dürr, rot und staubig und wechselt dann wieder in grün, hügelig und bewaldet. In Kitgum erwerben wir Proviant für drei Tourtage durch den Kidepo Valley National Park im äußersten Norden von Uganda. Diese Region wird kaum von Touristen besucht, man kann sie auch erst seit wenigen Jahren frei durchreisen. Der Eingang des Parks liegt zwischen Bäumen – sehr eigenartig eigentlich, da ansonsten weit und breit kein Baum zu sehen ist. Und nur ein Tor ist noch keine Garantie, dass kein Löwe im Gebüsch sitzt. Gleich rechts vom Eingang grast ein Nilpferd. Während wir uns einer Gruppe Elefanten nähern, muss ich an den Parkranger denken: „Immer anhalten, wenn ein Elefant, Büffel oder Löwe die Straße überquert. Durchquere nie, aber auch niemals eine Herde Tiere, vor allem keine Büffelherde. Gib den Tieren Zeit und sieh gut nach, ob du selbst noch Zeit hast, um eventuell umzudrehen. Die Zeit ist übrigens sehr schnell um bei einem wütenden Elefanten.“

Wir haben gemeinsam vereinbart, dass „eine Faust nach oben machen“ bedeutet: anhalten und gleich schauen, ob man sicher umkehren kann. Nicht immer einfach auf einer Offroadstrecke. Und das Motorrad darf nicht ausgehen. Probiere mal, eine heißgelaufene Maschine anzukriegen, wenn etwas großes Graues im Eilzugtempo auf dich zustürmt. In Kolonne, mit genügend Abstand zueinander, begeben wir uns tiefer in den Park, bis wir in der Ferne ein enormes Feuermeer ausmachen. Bei einem Parktor – diesmal mit Zaun – erklärt uns ein bewaffneter Ranger: „Wir haben immer öfter Löwen beim Zaun gesehen. Wir verbrennen die Sträucher am Rand des Dorfes, so dass die Löwen sich wieder ins Grüne zurückziehen.“

Hüttendorf in grandioser Landschaft
Hüttendorf in grandioser Landschaft

Bewaffnet – Das Fahren erschöpft mich: die grandiose Aussicht über die Savanne genießen, offroad fahren und in der Zwischenzeit schauen, wo sich wilde Tiere aufhalten. Plötzlich sehe ich neben mir aus dem Nichts einen enorm großen Büffel auftauchen. Das sind unberechenbare Geschöpfe. Mit wenig Gas fahre ich vorbei. Wir passieren einander haarscharf. Die Rollen scheinen verkehrt: Nicht wir sind auf Safari, um exotische Tiere zu sehen, wir werden selbst vom hohen Gras, vom Wasser und von den Bäumen her ausgespäht. Im Park sind wir die Fremden.

Abstand zu den wilden Tieren halten
Abstand zu den wilden Tieren halten

Wir campen auf einem wunderschönen Platz mitten im Nichts. Kein Zaun, wir sind vogelfrei. Als das Feldlager steht, erhalten wir vom Ranger ein kleines Überlebenstraining: „Hier gibt es viele Löwen. Wenn ihr zur Toilette müsst, gehe ich mit. Wenn du dein Zelt aufmachst, schau erst, ob kein Tier davor steht. Die Löwen schlafen des Öfteren hier.“ Er zeigt auf einen Hügel, ca. zehn Meter von meinem Zelt entfernt. „Aber du hörst sie schon selbst.“ Wir gönnen unseren Körpern etwas Ruhe und steigen in unser Begleitfahrzeug, öffnen das Dach und haben so einen Safaribus. Jetzt können wir die Landschaft noch mehr genießen. Auch am nächsten Tag fahren wir einige Zeit im Bus durch die Savanne. Elefantenherden, Büffel, Giraffen, Affen. Plötzlich sehen wir die Tiere, die zu den Augen gehören, die uns genau beobachtet haben, als wir in den Park hineinfuhren. Und die Löwen? Die sind in den Südsudan geflüchtet, da sie sich vom Feuer bedroht fühlten. 

Regenwald – Es geht nach West-Uganda. Die Hitze der Savanne lassen wir hinter uns. Wir kurven durch den bergigen Regenwald, mit tiefhängenden Ästen und Tieren, die die Straße überqueren. Murchison Falls, benannt nach dem enormen Wasserfall, ist der größte Nationalpark von Uganda. Wir überqueren mit einer Fähre den Nil, errichten ein Zeltlager und genießen den Abend am Lagerfeuer. Am Tage steigen wir nochmals in ein Boot und fahren über den Nil in Richtung der Wasserfälle. Hunderte Nilpferde starren uns aus dem Wasser an, mit weit aufgerissenen Mäulern. Neben dem Boot taucht unvermittelt ein Krokodil auf, hinter ihm eine ganze Gruppe, die gelassen auf die nächste Beute wartet. Am Ufer sehen wir Elefanten, wilde Schweine und Vögel. 

Trockene Pisten machen Spaß
Trockene Pisten machen Spaß

Launisch – Die Ziegelwege waren bis jetzt einigermaßen befahrbar. Aber je weiter wir reisen, desto wechselhafter werden das Wetter, die Landschaften und die Wege. „Nicht anhalten, wenn ihr Paviane seht, die sind sehr aggressiv.“ Trotzdem muss ich ab und zu scharf abbremsen, wenn sich wieder einer von ihnen aus einem Baum fallen lässt, mitten auf den Weg. Am Abend gähnt mich einer an, während ich meine Zähne putze. Mein Gebiss ist wohl etwas ungefährlicher als das seine. Und dies ist nur ein kleiner …

Wir fahren schon seit einigen Tagen durch dichten Dschungel, ab und zu passieren wir eine Teeplantage. Der Regenwald macht seinem Namen alle Ehre, schwimmen fühlt sich fast trockener an, als in den Tropen Motorrad zu fahren. Der rote Ziegelweg wird zur großen Rutschbahn. Aber die nasse Naturgewalt stoppt genauso schnell, wie sie begonnen hat. Der Duft des frisch gewaschenen Regenwaldes und der aufgewühlten Erde ist herrlich. Es fühlt sich an, als ob man das Lebenselixier der Regengötter einatmet. 

Manche Straßen erfordern mehr Vorsicht
Manche Straßen erfordern mehr Vorsicht

Leopard – Nach Ziegel- und Felswegen geht es ein Stück über Asphalt bis zum Ort Fort Portal: märchenhafte Obstgärten und englische Atmos­phäre, als ob wir durch einen Botanischen Garten fahren. Entlang des Weges sehen wir Stände mit Blumen, Obstbäumchen, Grünpflanzen und Gartenzubehör. Unser Gästehaus ist ein wunderschönes koloniales Landhaus. In Kyambura unternehmen wir einen Fußmarsch zu einer Schlucht, in der sich Schimpansen aufhalten. Es ist eine anstrengende Tour, wir glitschen entlang der Lianen, Felsen und Steilwände. In Ishasha überqueren wir den Äquator, um bald darauf die Brücke über den Kazingakanal zu erreichen: Der Queen Elizabeth National Park erwartet uns. Als wir am Abend mit unserem eigenen Bus noch eine Minisafari unternehmen, entdecken wir einen großen kaktusähnlichen Baum mit einem vollgefressenen Leoparden darauf, der sich auf den Ästen ausstreckt – vielleicht 100 Meter entfernt von dem Weg, den wir am Mittag noch mit den Motorrädern befuhren. 

Auf Fotosafari mit dem Begleitfahrzeug
Auf Fotosafari mit dem Begleitfahrzeug

Hochland – Nach einer wahnwitzigen Offroad-Kletterpartie auf unseren tapferen Einzylindern erreichen wir unser Lager in Ruhija. Wir sind durchweicht und müde, werden am Morgen jedoch belohnt mit der Aussicht über das in geheimnisvolle Nebelschwaden gehüllte Tal, dem Lebensraum der Berggorillas. Es liegt noch eine schwere Tour vor uns, die viel von Mensch und Motorrad abverlangt. Es gilt, ständig achtsam zu sein, um sicher vom Berg zu kommen. Gleichzeitig sind wir damit beschäftigt, die Schönheit der Landschaft zu verarbeiten. Den Höhepunkt dieser Strecke bildet die Aussicht auf den Lake Mutanda mit fünf Vulkanen im Hintergrund. Nach einer extrem steilen Abfahrt erreichen wir unser Hotel auf einer Halbinsel im See. Uns erwartet ein traumhafter Ort, der von einem freundlichen niederländischen Ehepaar geführt wird. Der Kamin ist schon angezündet, und Teller mit dampfendem Gulasch stehen bereit. Morgen suchen wir die Berggorillas. 

Ur – Noch bevor es hell ist, sitzen wir im Jeep. Pro Tag dürfen nur acht Menschen eine der Gorilla-Familien besuchen, die durch die Ranger  beschützt werden. Um eine Erlaubnis zu erhalten, muss man Monate vorher anfragen. Es gibt schätzungsweise nur noch 600 Berggorillas, was sie zu einer der schützenswertesten Tierarten macht. Wir sind seit ungefähr zwei Stunden im Wald unterwegs, als der Ranger auf einem offenen Feld „alle nach unten“ ruft. Wir verstummen, hocken uns ins Gras und spähen. Schwarze Flecken in der Ferne – aber bald darauf sind wir schon umzingelt von einer Gorilla-Familie. Eine ganze Stunde dürfen wir bei der Gruppe bleiben. So nah dran! Die Situation scheint sehr friedlich, aber wir wurden ausdrücklich gewarnt, vorsichtig und zurückhaltend zu sein. Etwa drei Meter von mir entfernt sitzt ein großer erwachsener Silberrücken, das Haupt der Familie. Er kaut auf einem Ast herum. Männliche Tiere werden mehr als zwei Meter groß und wiegen um die 250 kg. „Schau den Gorillas nicht in die Augen, das sehen sie als Provokation.“ Als ich nach meiner Kamera sehe, kommt ein Gorilla plötzlich direkt auf mich zu. Ich schaue ihn an … falsch … und jetzt? Als ob das Tier meine Unsicherheit spürt, stupst es mich kurz an und läuft übermütig fort. Es schaut sich noch eben um – spöttisch? Ich bin perplex. Der Ranger, der die Situation beobachtet hat, bemerkt meine Verwirrung und Rührung. „So etwas sehe ich fast nie. Er wollte dich eben willkommen heißen in Uganda“, flüsterte er. 

INFO: Willst du auch auf dem Motorrad durch Uganda reisen? Eine 15-tägige Reise kann man bei Motor2Travel buchen. Alle Informationen gibt es online unter www.motor2travel.de. Die Reiseorganisation sorgt für die Unterkünfte, die Leihmotorräder, das Begleitfahrzeug, den Gepäcktransport, einen Mechaniker, die Reiseleitung und auf Wunsch auch für den Flug. Nächster Start: 18.6.2022. Motor2Travel hat auch weitere interessante Reiseziele im Angebot. Alle Termine und Ziele findet ihr auf der Website.


Kommentare

Kommentar hinzufügen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Keine Kommentare zu :
“Organisierte Motorradreise Uganda”