Gott-ist-zu-weit-weg

Mogo, Jesus, Fritten und mehr…

 

aus Kradblatt 1/14
von Marcus Lacroix

Gott-ist-zu-weit-wegWeihnachten liegt hinter uns, ein neues Jahr und eine neue Motorradsaison vor uns. Grund genug, mal ein Thema anzusprechen, das eigentlich recht persönlich ist und das im Alltag meistens ausgeblendet wird. Da ich eure Meinung dazu hören möchte, verlosen wir unter allen Leserbriefschreibern bzw. Kommentatoren auf der Kradblatt-Website die uns ihre Meinung dazu kundtun ein Dr. Wack Pflegeset im Wert von 105,93 Euro sowie 10 x 1 Gutschein für Pommes/Currywurst/Getränk (PCG) von Pommes gold-gelb aus Verden.

Also: Das Motorradjahr beginnt für viele Motorradfahrer mit den Messen und Ausstellungen, die im ganzen Norden stattfinden. Neben den Motorrad- und Zubehörhändlern findet man dort auch fast immer Stände von christlichen Motorradfahrern. Die Holy Rider, die Bibelbiker, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Motorradfahrer ACM und andere. Die verteilen dort Bibeln, schnacken mit den Leuten und verbreiten das Evangelium. Manche lächeln darüber, andere ignorieren Christen in Kutten und wieder andere diskutieren gerne kontrovers mit den Jungs und Mädels.

Kaum kommt die Sonne raus, starten kurz darauf dann die ersten Motorradfahrer-Gottesdienste (MoGos). Kleinere allerorten, der ganz große in Hamburg. Es wird geplaudert, geguckt, mit dem Pastor für eine unfallfreie Saison gebetet und einen Korso gibt es meistens auch. Die Teilnehmerzahlen sind bisweilen erstaunlich hoch, was bei sonst eher leeren Kirchen verwundert.

Das ganze Jahr über findet ihr im Kradblatt (bzw. vorher im bma) eine Anzeige von einem Motorradfahrer, der in Verden eine Pommesbude betreibt und der uns jeden Monat mit einem geistigen Spruch Jesus „verkaufen“ möchte – „näherbringen“ trifft es dabei wohl eher. Michael, der Pommesprediger, geht dabei voller Überzeugung ans Werk. Seit kurzem ist auch die Bikers-Helpline mit einer kleinen Anzeige im Kradblatt vertreten. Der eingetragene Verein kümmert sich nicht nur um die Begleitung von Unfallopfern, sondern möchte das christliche Miteinander im Straßenverkehr fördern. Auf Plakaten („Fahre nie schneller als dein Schutzengel fliegen kann!“), Aufklebern, Info-Karten und in Gottesdiensten wird dafür geworben.

Was mich nun interessiert: was haltet ihr Kradblatt-Leser davon? Gehen euch solche Aktionen am Popo vorbei? Nehmt ihr die „christlichen Rocker“ wahr? Oder seid ihr evtl. selbst „im Auftrag des Herrn“ unterwegs? Besucht ihr die Mogos und wenn ja, warum? Lest ihr die Anzeige vom Pommesprediger und denkt ihr drüber nach oder ist das für euch nur Spinnerei? Spielen Jesus, Schutzengel oder Glauben an sich in eurem Leben eine Rolle? Habt ihr schon mal bewusst euren Schutzengel erlebt – also nicht nur den auf den Plakaten? Situationen ergeben sich für Motorradfahrer ja eher mal als für Autofahrer.

Ich weiß, das sind recht persönliche Dinge und nicht jeder möchte öffentlich drüber sprechen. Mir persönlich hat der Glaube an Jesus zu einem besseren Leben verholfen, was ich nie erwartet hätte. Wenn wir also euren Leserbrief nicht oder nur anonymisiert veröffentlichen sollen, schreibt es uns einfach dabei. Wir werden das selbstverständlich berücksichtigen.

Auf geht’s, haut in die Tasten, kommentiert den Artikel direkt hier oder schickt uns eine email an redaktion@kradblatt.de oder spitzt den Bleistift und schickt einen Brief. Wir sind auf eure Reaktionen gespannt.

Das Gewinnspiel endete am 15. Februar 2014. Die Gewinner werden unter allen Teilnehmern ausgelost, die eine Kontaktmöglichkeit (z.B. email, Adresse und/oder Telefon) angegeben haben und bekommen ihren Gewinn per Post zugeschickt. Der Rechtsweg ist wie im­mer ausgeschlossen und eure Leserreaktionen erscheinen z.T. schon in der Februar-Ausgabe. Den Artikel könnt ihr natürlich auch weiterhin kommentieren…

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Kommentare

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29 Kommentare zu :
“Mogo, Jesus, Fritten und mehr…”


  • Jörg Meyer-Schürmann sagt:

    Moin!

    Der Gutschein für einmal PCG ist eingetroffen. Super! Vielleicht schaffe ich es ja schon heute nach Verden…..

    Grüße

    Jörg

  • Dirk sagt:

    Selbst das Leben auf die eigene individuelle Art genießen und dabei auch die Mitmenschen um einen herum so leben lassen, wie sie es bevorzugen. Bei diesem Thema hat jeder seine persönliche Einstellung und eine
    Diskussion auf dieser Plattform führt hoffentlich dazu, dass wir toleranter miteinander umgehen. Wenn jeder sich ein bisschen mehr nur um seinen Kram kümmert, ist schon viel gewonnen. Wenn ich überlege, wie oft ich schon meine Meinung zu diesem Thema überdacht habe …

    Seid lieb zueinander mit welchem Glauben oder Nichtglauben auch immer

  • Roland B. sagt:

    Hallo,
    damals, als junger Ehemann und junger Familienvater hatte ich keine äußeren Lebensumstände zu beklagen, im Gegenteil, in den Augen meiner Mitmenschen habe ich vermutlich ein sehr gutes Bild abgegeben. Das war aber nur der äußere Mensch. Der innere Mensch hat trotz allem Streben nach Frieden immer wieder Störungen erfahren. Mir wurde klar, dass ich trotz meinem aufrichtigen Bestreben nicht alles selbst in meinen Händen hatte. Seit meiner Entscheidung für Jesus erfahre ich täglich, dass er in den Bereich tritt, den ich nicht selbst bestimmen kann. Nach meiner Überzeugung muss jeder diese Entscheidung treffen, entweder für oder gegen Jesus.
    Viele Grüße
    Roland

    • Jörg Meyer-Schürmann sagt:

      Hallo Roland B.

      dafür oder dagegen? Das ist mir zu wilhelminisch.

      Ich bevorzuge weder noch. Sprich: Gar nicht thematisieren. Geht auch wunderbar. 🙂

      Grüße

      Jörg

  • G. Dünnwald sagt:

    Sehr geehrte Diskussionsteilnehmer,

    es ist auch meine Erfahrung, daß bei einem Gespräch über Glauben und Religion schnell die sachliche, beweisbare Ebene verlassen wird. Ein Realist wird schnell erkennen, daß ab einem gewissen Punkt, ein sachlicher Meinungsaustausch, einfach nicht mehr möglich ist. Da hilft es nur, die Reißleine zu ziehen.

    Der glaubensbereite Gesprächspartner wird diesen Rückzug als seinen persönlichen Sieg empfinden, da seinem Gesprächspartner offensichtlich die Argumente ausgegangen sind. Im Sinne von Religions- und Glaubensfreiheit sollte man eigentlich damit leben können.

    Wo aber, liegt die Grenze zum religiösen Fanatismus und deren Überschreitung? Vor einigen Monaten wurde in allen Medien über Infostände und die Koranverteilung der islamischen Salafisten berichtet. Mit der Verteilung von Bikerbibeln, auf Messen und Motorradveranstaltungen, sehe ich hier gewisse Parallelen. Manchmal kommt mir sogar der Gedanke, daß es sich hierbei zwar nicht um Salafisten, aber möglicherweise um die ersten Keimzellen von „“Salachristen““ handeln könnte.

    Mit einem Zitat, das dem deutschen Philosoph Schopenhauer, zugeordnet wird, möchte ich mich aus dieser Gesprächsrunde verabschieden,

    Der Arzt sieht den Menschen in seiner ganzen Schwäche,
    der Advokat in seiner ganzen Schlechtigkeit und
    der Priester in seiner ganzen Dummheit.

    Viele Grüße und Gute Fahrt
    G. Dünnwald

    • Jörg Meyer-Schürmann sagt:

      Gemach!

      von Fanatismus können wir hier wohl noch nicht reden….
      …und ob eine abgebrochene Diskussion ein Sieg ist, ist fraglich.

      Ansonsten: Ist doch ganz lustig hier.
      Marcus, ab jetzt bitte öfter mal eine polarisierende Quasi-Off-Topicfrage 😆

      Jörg

  • joachim, jojo kuehne sagt:

    Moin aus dem Norden,
    meine Saison beginnt , so es terminlich passt mit dem Mogo in Kleinmeinsdorf bei Eutin und hört auch dort auf, weil da niemand während des Godi den aktuellen Zustand seiner Auspuffanlage überprüft, womit wir beim Thema wären, denn für mich ist bei meinem Versuch als Christ zu leben wichtig was hinten rauskommt, d.h. der Konsum ist die eine Seite, die Umsetzung im eigenen Leben die andere, die dann zugleich zu jenen Erfahrungen führt, die den weiteren Konsum sinnvoll erscheinen lassen. Den Ideen Gott auf die Erde zu holen sind meines Erachtens keine Grenzen gesetzt. Das reicht von Fritten bis hin zur Arbeit mit Erziehungsschwierigen, wie ich es versucht habe. Die habe ich nicht vollgetextet, die habe ich einfach angenommen, frei nach Martin Buber: Jeder braucht den anderen, der ihm das Ja des „So sein dürfens“ wie er ist zuspricht. Also los von der Theorie zur Praxis damit öfter Weihnachten ist. jojo

  • Peter Klink sagt:

    Ist nicht mein Ding, aber jedem das Seine. Warum auch nicht. Trotzdem bemerkenswert, wenn die Leute auf MoGo´s abfahren. Und wer es mag, bitte sehr. Sieht ja auch soo schön aus, wenn am Moped so ein tolles Bändchen flattert. 😛
    Ich selbst bin ein Gegner der Religion. Sie lehrt uns, damit zufrieden zu sein, dass wir die Welt nicht verstehen. 8)

  • H. Krützfeldt sagt:

    Hallo,
    wenn über Gott geredet wird müssen wir ersteinmal wissen welcher Gott genau gemeint ist.Es gibt ja soviele auf dem Glaubensmarkt.Der Christusgott, Allah, Jahwe,der Sonnengott Ra, Odin, Zeus, Shiwa, usw.usw. Götter verändern sich im Laufe der Jahrtausende.Dazu kommen noch die ganzen Abspaltungen wie die zwölf Stämme oder die Pfingstler.Und jede Religion nimmt für sich in Anspruch die einzige Wahrheit zu kennen.Und jeder der nicht daran glaubt ist noch auf der „Suche“ oder noch schlimmer vom Teufel besessen. Bestimmt glaubt keiner von uns an Einhörner oder Kobolde, aber Schutzengel dürfens denn schon sein. Wo waren denn die Engel als tausende von Kindern von Geistlichen missbraucht wurden? Aber das wird denn mit dem freien Willen des Menschen gerechtfertigt.Oder als Einzelfälle abgetan.
    Oder als mir ein evangelischer Pastor aus Kiel ernsthaft sagte die Erde wäre erst 6000 tausend Jahre alt und die Evolutionsbiologie wäre nur dummes Zeug.Da war ich einfach nur entsetzt. Glücklicherweise hat hier in Europa die Aufklärung der Religion die Zähne gezogen. Wer sich an die Charta der Menschenrechte hält braucht keiner Gott. Und wir entscheiden wie wir miteinander leben.Ob wir uns die Hände reichen oder die Köpfe einschlagen.

    Und wenn wir Tod sind haben wir denselben Zustand den wir hatten bevor wir geboren wurden. Jeder soll sein Leben leben wie er will mit oder ohne einen Glauben an ein übersinnliches Geistwesen das uns alle ständig beobachtet und damit glücklich werden. Aber die Religionsfreiheit gilt auch für Kinder d.h. auch frei von Religion zu sein.Und wer meint Kinder im Namen einer Religion verstümmeln zu müssen nimmt ihnen die Wahl. Aber die Kanzlerin hat Kritiker dieser Praxis ja als Komiker bezeichnet. Auch die neue Bundesregierung hat komplett auf „Gott“ geschworen.Das macht mir schon etwas Angst.

    Sicherlich kann die Wissenschaft noch nicht alle Fragen beantworten.Aber ohne Wissenschaft und Forschung würden wir alle kein Motorrad fahren, die Zähne ohne Betäubung ziehen lassen und daran glauben das die Sonne sich um die Erde dreht.
    Aber zu behaupten ein männliches weisses Wesen hat das Universum erschaffen klingt für mich etwas unglaubwürdig.

    P.S.Ich finde gut das das Kradblatt auch andere Themen anspricht aber es sollte vornehmlich ein Blatt bleiben um das es um Motorräder geht.

    • G. Dünnwald sagt:

      Hallo H. Krützfeldt,

      Ihre Stellungnahme hat einige Dinge auf den Punkt gebracht.
      Religion ist ein Produkt des jeweiligen Kulturkreises und in meinen Augen lediglich die Feigheit vor dem Schicksal der Vergänglichkeit – sonst nichts.
      Selbst bei den so genannten Nahtot-Erfahrungen, haben die Menschen nur Dinge gesehen, die aus ihrem Kulturkreis stammen. Kein Christ ist Shiwa begegnet, kein Jude hat Allah gesehen und kein Hindu wurde von Jesus empfangen. Alle Menschen, die nach eigener Aussage, schon mal kurz „drüben“ waren, haben noch gelebt, auch wenn es manchmal anders dargestellt wird.

      Es ist eine Tatsache, daß es ohne Religion(en) keine Kreuzzüge – keine Hexenverbrennungen – keine Judenverfolgung – keine Selbstmordattentäter – keine notgeilen Pfaffen, die kleine Jungs befummeln und keinen 11. September gegeben hätte. Vor diesem Hintergrund stellt sich schon die Frage, ob Religion(en) nun etwas mit Frieden oder Konflikten zu tun haben. Das währe bestimmt ein schönes Thema für den nächsten MoGo.

      Bei allen unterschiedlichen Sichtweisen zum Thema Religionen, Engel, MoGo usw. ist es sehr positiv, daß hier im Kradblatt offen und gegensätzlich über diese Themen gesprochen wurde/wird. Soweit ich es beurteilen kann, wurde kein Beitrag entfernt oder gekürzt. Ob etwas vergleichbares auch im „Kirchenboten“ oder im „Wachturm“ möglich währe? Deshalb habe ich großen Respekt vor Herrn Marcus Lacroix und seinem Verständnis von Pressefreiheit.

      Gute Fahrt, auch ohne „Schutzengel“
      G. Dünnwald

      • Marcus Lacroix sagt:

        Hallo Herr Dünnwald.

        Vielen Dank für Ihr Lob 🙂
        Zensierend würde ich hier allerdings eingreifen, wenn Nutzer massiv beleidigend, ehrverletzend, rassistisch o.ä. auftreten würden. Man muss nicht jede Meinung/Haltung/Philosophie teilen, man kann sich trotzdem respektieren.

        Viele Grüße,
        Marcus Lacroix

    • Michael Zielke sagt:

      Hallo Herr Krützfeldt,

      als Mitinitiator dieser Aktion und vor allem als sehr interessierter Mensch an diesem Thema las ich gerade Ihre Zeilen.

      Wenn wir zuallererst einmal unterscheiden würden, was Religionen sind (nemlich die vom Menschen unternommenen Versuche irgendwie einen Gott oder mehrere Götter oder „höhere Wesen“ zu kontakten und im allgemeinen uns diesen zu unterwerfen bzw. ihnen zu dienen oder sie für unsere gesellschaftlichen oder politischen Machtzwecke einzusetzen und zu missbrauchen)und dem worum es mir in meinen Botschaften und in dieser Aktion geht (nemlich der persönlich gewollten und gewählten Beziehung allein zur Person Jesus Christus) können wir anfangen zu begreifen, welch gewaltigen Verwirrungen uns umgeben.

      Nur so als Info: Welcher Mensch in der gesamten aufgezeichneten Geschichte der Menschheit kann für sich folgendes in Anspruch nehmen:
      Die meisten Bücher und wissenschaft-lichen Abhandlung wurden und werden im pro oder contra über IHN geführt!
      Die meisten Bilder wurden und werden über IHN gemalt!
      Die meisten Lieder und Liedtexte wurden und werden über IHN geschrieben und gesungen!
      Die meisten Häusere und Gebäude wurden in Seinem Namen gebaut!
      Die meisten Reden und Inhalte von Reden haben mit Seinen Lehren zu tun!
      Die meisten Grundgesetze der westlichen demokratischen Staaten beruhen auf Seinen Lehren!
      Die meisten Menschen werden erlebbar und radikal dürch eine Beziehung zu IHM hin von selbstzerstörerischen Verhaltens-weisen befreit!
      Die meisten und größten Feste werde in Seinem Namen und zu IHM hin gefeiert!
      Die meisten Menschen die IHM im Glauben nachfolgen werden von Gegnern Seiner Person und Lehre verfolgt und getötet!
      Heute sterben ca. alle 3 min. ein Mensch, weil dieser an Jesus Christus glaubt und anderen dies reicht um diesen dafür zu verfolgen, zu foltern und zu töten!
      Die Weltzeit wird unterteilt in einen Zeitraum vor Seinem Leben als Mensch
      (z.B. 400 Jahre VOR Christus) und einem Zeitraum nach Seinem Menschsein (z. B. 2014 NACH Christus)
      Die Bibel (selbst wenn sie von Menschen geschrieben wurde und vielfach zum Machterleben missbraucht wurde und wird)
      handeln immer NUR von IHM!
      Alte Testament = Bilder und Vorschattungen aus Sein Kommen als Mensch.
      Neues Testament = Seine Menschwerdung, Seine Lehren, seine Kreuzigung und Auferstehung, seine Missionsaussendung der Nachfolger anderen Menschen von IHM zu erzählen!
      All das wirkt und gilt WELTWEIT. Kulturübergreifend, soziale Schichte überwindent.

      Ich sage damit nur: es gibt KEINE andere historische Persönlichkeit der gesamten aufgezeichneten Menscheit, die der Person Jesus Christus auch nur im Ansatz gleichen kann. ER ist der bestuntersuchte, besterforschte, bestrecherchierte Mensch der gesamten Menschheitsgeschichte WELTWEIT.
      Sein Leben, Sterben, Auferstehung ist die historisch besterforschte Tatsache weltweit, dies zu ignorieren oder zu verleugenen zeigt doch nur, dass derjenige der das tut, nicht wirklich wissen und verstehen will, WER Jesus Christus ist und WAS diese Person mit eben diesen Menschen zu tun hat!

      Leider reden hier die meisten nur wieder von der Institution Kirche und dem was Menschen der Kirche falsch machen und eben nicht von IHM, der der alleinige Grund für jede Art verwirrter oder auch funktionierender Kirche ist.

      Es ist eben leichter auf die Fehler und Fehlverhalten anderer zu schauen, die sich irgendwie mit IHM beschäftigen oder vorgeben es zu tun, als sich selbst im Lichte der Person und Lehre Jesus Christus (der eben nur mal GOTT persönlich ist, der sich als Mensch manifestierte und bezeugte durch gewaltige Zeichen und Wunder, die ER nebenbei heute noch immer WELTWEIT wirkt und tut)zu spiegeln und IHN selbst zu fragen, nach dem Sinn und Unsinn des eigenen Lebens, nach Schuld und Vergebung, nach Realität und Wahrheit!

      In diesem Sinne seinen Sie von mir ermutigt sich aufzumachen um persönlich zu erfahren „Jesus Christus lebt! ER kennt Sie genau, ER liebt Sie unendlich und ER möchte, dass Sie zu IHM kommen, damit Ihr Leben sinvoll und für Sie erfüllend gelebt wird!

      Reden Sie MIT IHM, laden Sie IHN persönlich ein, sich IHnen verständlich zu machen und sich Ihnen ernsthaft vorzustellen! ER wird sicher darauf reagieren. ER will Sie für immer und ewig!

      Michael Zielke
      der Pommesprediger von Verden

      • H. Krützfeldt sagt:

        Hallo Herr Zielke,
        wenn Ihnen ihr Glauben hilft besser mit ihrem Leben fertig zu werden dann gönne ich Ihnen das von Herzen.
        Das Jesus als ein Zimmermann und Wanderprediger existiert hat wird auch von keinem Wissenschaftler bestritten.Vielleicht war er auch ein guter Mann. Das waren Gandhi, Martin luther King und Nelson Mandela aber auch. Geben wir Ihnen auch ein-bis zweitausend Jahre zeit.

        Leider sind ihre Aufzählungen noch lange kein Beweis für eine Existens eines Gottes . Nur die schiere Anzahl von Bildern und Schriften bedeutet noch lange nichts. Das werden mir alle anderen Religionen sicher bestätigen.
        Seit langem laufen jeden Tag auf Fernsehsendern mehr Berichte über Hitler und nicht über Jesus.Und wir wollen ja wohl nicht annehmen das naja, sie wissen schon…

        Ist irgendwie schon komisch das, wenn man Gläubige anspricht, viele von der Kirche und dem Altem Testament nichts mehr wissen wollen. Sind wahrscheinlich doch zuviele Skandale und zuviele Grausamkeiten passiert.
        Der christliche Glaube basiert auf der Bibel und die wurde von Mitgliedern der Kirche immer wieder abgeschrieben.Und diese Menschen haben uns genau gesagt wie wir zu glauben haben.Sehr viele streng gläubige Christen berufen sich auch immer noch auf das alte Testament.

        Leider sterben zur Zeit auch viele Christen durch Anders(in ihren Augen Falschgläubige). Die Christen waren aber auch nicht besser, als sie Muslime in den Kreuzzügen umgebracht und Frauen verbrannt haben. Und das mit vollem Glauben das Richtige zu tun. Heute wissen wir das dies falsch war.Aber wer sagt uns denn das die Gläubigen von heute nicht auch an das Falsche glauben?!

        Anscheinend beginnt ihre Zeitrechnung vor 2414 Jahren. Dem kann ich leider nicht ganz zustimmen. Wenn man die Entstehung des Universums mit der Laufzeit eines Jahres vergleicht beginnt die Geburt Jesus in den letzten zwei sekunden vor Sylvester. Und dafür gibt es handfeste Beweise.
        Und Beweise sind das einzige woran wir unsere Behauptungen messen lassen müssen. Sonst kann ich behaupten ein kleines grünes Kaninchen das auf dem Mond wohnt hat die Weltund die Menschen erschaffen.Können sie mir das Gegenteil beweisen?

        Und auch ich würde gerne mit Gott reden. Doch er antwortet ja nie. Auch ziemlich unhöflich.

        Sie behaupten das Jesus noch immer Zeichen und Wunder vollbringt. Wonach wählt er die denn aus? Und warum verhindert er nicht das schwangere Frauen durch Unwetter und Katastrophen umkommen. Ist das seine Form von Abtreibung! Gottes Wege sind unergründlich.

        Jesus will mich für ewig. Das stelle ich mir grausam vor, ewig zu leben. Milliarden Jahre! Auf ewig ein Untoter zu sein. Nein danke.

        Und was passiert wenn ich ihn nicht liebe? Komme ich dann in die Hölle? Was für eine Erpressung. Liebe mich oder ich bestrafe dich.

        Sie sagen Jesus Lebt. Ich sage Elvis Lebt.

        Mit freundlichen Grüssen und eine gute Pommessaison ( ernst gemeint)
        H. Krützfeldt

      • Jörg Meyer-Schürmann sagt:

        Hallo Herr Zielke,

        so ganz geht mir der Sinn Ihrer unbelegten Auflistung nicht ein. Was wollen Sie damit sagen?

        Selbst wenn viel über eine Person debattiert wird, sagt das noch nichts darüber aus, welche positive Bedeutung diese hat. Siehe das Beispiel von H. Krützfeldt.

        Ganz konkret zweifle ich z.B. die Aussage an, dass die meisten Häuser und Gebäude in seinem Namen gebaut werden.
        Das ein unter christlichem Einfluß entstandener Kalender weltweite Verbreitung gefunden hat, hat andere Gründe.
        Auch die anderen Aussagen würden einer kritischen Überprüfung bestenfalls teilweise standhalten…

        Fazit: Selbst wenn sich eine große Zahl von Gläubigen Ihren Aussagen (nicht Fakten!!) anschließt, heißt das noch lange nicht, dass sie stimmen oder gar eine Aussage bzgl. der Existenz Jesus Christus über seine „biologische“ Lebensspanne hinaus zulassen.

        Nix für ungut!

        Jörg

      • Michael Zielke sagt:

        Hallo Jörg Meyer-Schürmann,

        ich nehme an das WAHRHEIT zu irgendeinem Thema des Menschseins sich nicht durch die Mehr- oder Minderheit der Menschen deffiniert, sondern allein dadurch, dass die ausgesagten Informationen jeglicher kritischer und ernstgemeinter Überprüfung standhalten können oder?

        Nach nunmehr gut 8 Jahren der beinahe täglichen persönlichen Nachforschung durch lesen und recherchieren zur historischen Person Jesus Christus habe ich verstanden, dass keine andere Persönlichkeit so sehr historisch wissenschaftlich bestätigt wird, wie eben dieser Jesus Christus.

        Nach fast 8 Jahren des täglichen persönlichen Zusammenlebens mit dieser Dimension des Glaubens, bin ich in meiner Selbstwahrnehmung bis ins tiefste überzeugt von IHM, dem ich meinen ernsthaften Glauben schenke.

        Natürlich erlebe ich die Diskrepanz zwischen unserer natürlichen Wahrnehmung in dieser 3-dimensionellen Welt durch unsere 5 Sinne und dem, was (biblischer) „Glauben“ ausmacht (quasi wie ein 6ster Sinn, wenn man so will).
        Daher dass GOTT eben (höherdimen-sionierter) Geist ist, kann und muß
        ER wohl vordergründig hauptsächlich im Geist erfaßt werden.

        Klingt kompliziert, ist aber einfacher als man vermutlich gerade denkt, wenn man erst einmal erlernt hat, wie „Glauben“ gelebt wird.

        Mit gut gemeinten Grüßen

        M. Zielke

      • Jörg Meyer-Schürmann sagt:

        Hallo Herr Zielke,

        nun, an diesem Punkt muss ich wohl einsehen, dass ich zu dreidimensional bin…
        Mir sträuben sich aber immer dann die Haare, wenn Glauben und Wahrheit so wahllos durcheinander geworfen werden.

        Wahrheit ist beweisbar und eindeutig. Wir kennen sie nicht immer. Aber es gibt sie. Glaube besagt schon im Wortsinne etwas anderes.

        Meines Erachtens glauben Sie so fest, dass Sie das Unbeweisbare bewiesen sehen. Das ist ein Stück weit beneidenswert.

        Ich habe schon öfter Gespräche mit diesem Inhalt geführt. Und ab diesem Punkt klinke ich mich für gewöhnlich aus. So auch jetzt.

        Wenn ich mal in Verden bin, komme ich gerne auf eine Pommes vorbei.

        Mit freundlichen Grüßen

        Jörg

  • Roland B. sagt:

    Über jede Ausgabe des Kradblatt freue ich mich. Neuerdings aber noch mehr, seit die Pommesbude aus Verden mit Ihrer Annonce Fragen zum Glauben klarstellt. Ich lese das Kradblatt, weil ich immer noch ein Möchtegernmotorradfahrer bin (möglicherweise bleibt es dabei). Auf einem anderen Weg bin ich aber definitiv nicht stecken geblieben. Die Beziehung zu Jesus feiere ich gerne in Gemeinschaft mit anderen Christen zusammen. Wenn ich an Motorradfahren denke, dann fallen mir z.B. die Suche nach Freiheit einerseits aber auch nach Grenzen (Grenzbereich) andererseits ein. Das sind Bereiche, die auch im Glauben eine wesentliche Rolle spielen.
    Viele Grüße
    Roland

  • Jörg Meyer-Schürmann sagt:

    Was haben Motorrad und Religion miteinander zu tun? Zunächst erstmal nichts. Zusammengeführt werden sie schlussendlich von den Personen, die ein Interesse an beidem haben.

    Schon meine Oma wusste: Gleich und Gleich gesellt sich gerne.
    Viele Motorradfahrer bevorzugen die Gruppe. Beispiele gibt es genug: Clubs, Treffen, gemeinsame Ausfahrten, kaffeegeflutete Treffpunkte, Internetforen usw.
    Dazu kommen weitere, zum Teil auch abgrenzende Gemeinsamkeiten: Berufsgruppen, Fahrzeugart, Fahrstil, Markenzugehörigkeit und halt auch der Glaube.

    Die Teilnahme an MoGo’s ist meines Erachtens mehr diesem Gruppengefühl geschuldet als dem Glauben. Fast Jeder, der länger Motorrad fährt, kennt verunglückte Biker. Das lehrt ein Stück weit Demut. Ein MoGo ist ein guter Anlass, dieser Kollegen zu gedenken. Und da kann ein Gottesdienst nie schaden…

    Ich war vor langer Zeit einmal bei einem MoGo. Die Kirche war so voll, dass wir draußen gewartet haben. Der anschließende Konvoi war für uns der eigentliche Anlass. Gegeben hat mir das alles nix. So war es auch der erste und der letzte, den ich besuchte habe.

    Dem Glauben stehe ich gleichgültig gegenüber. Ob er mich zu einem besseren Menschen machen würde oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Jeder Mensch nimmt eine Entwicklung. Und dabei diesen einen, speziellen Einfluss herauslösen zu wollen, halte ich für unmöglich. Man weiß nie, wie es anders herum wäre.

    Gerne glaube ich, dass die Orientierung an christlichen Werten zu mehr persönlicher Zufriedenheit führen kann. Im Grunde sind es ja grundlegende, menschliche Werte (Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit, Friedfertigkeit, Demut usw.). Wer dazu die „Hilfsvorstellung“ Gott/Jesus nutzen mag, soll das tun.

    Zu den christlichen Bikern:
    Vor Menschen, die zu ihrer Überzeugung stehen, habe ich Respekt. Ich möchte aber nicht missioniert werden. Ich denke, vielen geht es ebenso.

    Im Grunde gilt für mich: „Leben und leben lassen“

  • Volker Gottfried sagt:

    Moin – Moin aus Schlicktown,

    ich bin zwar nicht mehr in einer Kirche Mitglied, dennoch lese ich auch die Zeilen der „Frittenschmiede“. Ich bin zwar ein Wenigfahrer mit ca. 3000 Kradkilometern, dennoch gab es Situationen, da habe ich nicht nur gedacht, „Glück“ gehabt, sondern auch an eine „übergeordnete Macht“, die ihre Hände im Spiel gehabt haben könnte. Ich denke, es ist nicht notwendig, z.B. jeden Sonntag einen Gottesdienst aufzusuchen, um seinen Glauben zu dokumentieren. Ich bin auch der Meinung, dass das Thema auch zum Motorradfahren dazu gehört und einen Platz im Kradblatt verdient hat. An einem MoGo habe ich bislang noch nicht teilgenommen, würde mich aber nicht dagegen „sperren“. Wenn mich eine meiner Touren nach Verden verschlägt, würde ich bei Pommes gold-gelb vorbeischauen. Ich wünsche allen Lesern und den Machern des Kradblattes eine unfallfreie Motorradsaison 2014. 😆

  • Frido sagt:

    Moin Leute!

    Ich finde es super, dass Ihr vom Kradblatt den Mut habt und das Thema Jesus, Gott und Glauben aufgreift.
    Die Frage, warum auf den MoGos so viel los ist , ist – so glaube ich – die Suche nach Gott , bewusst oder unbewusst.

    In den zehn Jahren, wo ich unter den Bikern evangelisiere, habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Menschen auf der Suche sind , sie haben oft schon viel versucht, aber nichts war bleibend.
    Wenn ich ihnen sagte, dass sie so zu Jesus und zu Gott kommen können, wie sie sind, und auch zum Beten die Füße auf dem Tisch lassen können, waren sie zum Teil schon erstaunt . Jesus und Gott erleben heißt aber auch, mich auf Gott einzulassen, wie ich das in meinen Leben getan habe. Mit Gott zu leben bedeutet, mit ihm über alles zu reden (Gebet) und darauf zu vertrauen, dass er Wege findet, mit meinen Problemen und Sorgen fertig zu werden.

    Seit zehn Jahren trage ich meine Kutte vollgetackert mit Aufnähern zum Thema Glauben. Es macht mir immer Freude, Auskunft zu geben, wenn man mich darauf anspricht. Seit eineinhalb Jahren bin ich bei Bikers-For-Christ und erfahre auch dort in der großen Gemeinschaft, dass Gott uns gebraucht. Auf beiden Seiten meiner Kutte steht – und damit möchte ich schließen:„!Jesus lebt!“

    Gottes Segen und Respekt
    Friedo
    Bikers-For-Christ
    Chapter Nordwest

    PS: Ich wünsche mir mehr Pommesbuden, wo von Jesus erzählt wird !!!

  • Dennis Sch. sagt:

    das ist ja al garnicht meine sache 😳 mit kirche und Co. hab ich so garnichts am Hut ausser das ich steuern zahle

    • Anne Robel sagt:

      Hi Dennis…
      dann sei doch konsequent und verlasse den Verein. Kirchensteuern werden nicht für die Altenarbeit, Kinderbetreuung und andere wohltätige zwecke verwendet, das zahlt der Staat,

      AUSTRETEN! JETZT!

      Du kannst ja spenden….Gruß A.

  • J. Sander sagt:

    Guten Morgen,

    ich glaube das ich zwar an etwas glaube esaber nicht immer mit dem was in Büchern oder Predigen steht konform ist. Ich war noch nie auf einem MoGo. Interessieren würde es mich schon. Nicht wegen dem Gottesdienst an sich, sondern wegen der Gruppe an Menschen die sich dort einfindet. Dieses Spektakel zu beobachten ist sicher interessant. Ich denke um an etwas zu glauben muß ich nicht in die Kirche gehen. Das kann ich auch alleine bei mir zu Hause.
    In diesem Sinne eine unfallfreue Saison.
    Gruß

  • M. Zielke sagt:

    Hallo Euch Kradblattlesern,

    vielen Dank Euch, die Ihr auf diese offene Aufforderung einer persönlichen Stellungnahme reagiert.

    Ich erlaube mir hier einmal folgenden Hinweis: auf kaum einen anderem Sach- und Lebensgebiet des Menschseins wird zu oft und immer wieder die grundsätzliche Frage nach erfahr- und erfaßbarer Realität Gottes mit dem verglichen und gleichgesetzt, was eine Institution wie z.B. die Kirche aus diesem Thema gemacht hat oder wie diese sich dazu stellt.
    Kirche wird von Menschen gestaltet, Menschen machen Fehler, allüberall, in Kirchen arbeiten unter anderem viele Menschen, die vielleicht nur einen Beruf ausüben, vielleicht gar keinen biblisch begründeten Glauben haben, also an dem, wofür sie offiziell stehen sollten, selber zweifeln. Doch viele von uns schauen auf diese Fehler dieser Menschen und benutzen diese zur Argumentation, es gäbe keinen Gott. Oder wenn es einen gäbe, so wäre dieser sicher sehr schwer zu verstehen, wenn ER doch diesen ganzen Wahnsinn von Kriegen und Krisen in dieser Welt zulassen kann und/oder geschehen läßt.

    Hier dazu mal ein hinkender bildhafter Vergleich: Du kaufst Dir ein nagelneues Bike, Dein Traumbike. Mit allen Extras, die Du möchtest. Sagen wir mal eine HUNDA. Nun meldest du diesen mobilen Traum an und fährst darauf und damit.
    KM für KM, Monat um Monat, Jahr für Jahr. Du reißt einige zig-Tausend KM runter, ohne Inspektionen, ohne Wartungen ohne irgendeine Pflege.
    Nach einigen Jahren hat der Motor einen schwerwiegenden Defekt, die Technik versagt. Du bist sauer, wütend und enttäuscht. Du schmeißt den Bock um und sagst: mit so einem Mist werde ich NIE wieder etwas zu tun haben. Was für ne Pleite. Und überhaupt: wie kann wohl der HUNDA-Gründer Yasuki Emuda das überhaupt zulassen, das so ein fehlerhaftes und anfälliges Produkt in den Handel verkauft wird?

    Genau so gehen wir zu oft mit der Frage nach GOTT und dem um, was unser Leben ausmacht. Wir leben zu oft falsch, reden falsch, handeln falsch, fragen nicht nach der Bedienungsanweisung für das komplexe Menschsein und wenn dann so viel kaputt gemacht wurde in uns und um uns herum, dann geben wir allen und jeden einschließlich GOTT die Schuld, den wir ansonsten ja viel zu gerne ignorieren!

    Und kaufen uns danach dann ne Kiwa 🙂

    Liebe Grüße

    Michael Zielke

  • G. Dünnwald sagt:

    Wir leben zum Glück in einem (relativ) freien Land und jeder Mensch soll sein Versammlungsrecht und seinen Spleen auch ausleben dürfen.
    Bei dem Thema „Christliche Motorradtreffen“ komme ich dabei zu einer unversöhnlichen Begegnung zwischen Vernunft und Toleranz.

    Wer nicht mit offenen Fragen leben kann, der findet bei den klerikalen Vereinigungen seine spirituelle Heimat. Die christlichen Kirchen, mit ihrer Zuständigkeit für unverbindliche Zusagen, gelten dabei als eine akzeptierte Anlaufstelle. Die Beantwortung der Kernfrage, ob es einen Gott gibt oder nicht, hängt im wesentlichen davon ab, ob man daran glauben will, daß immer jemand, für jeden Mist verantwortlich ist.

    Auf Motorradmessen kommt es zu gelegentlichen Begegnungen mit der Fraktion christlicher Gutmenschen. Hier haben sie die Möglichkeit für ihre Treffen und ihre spirituellen Lehren zu werben. Da ich für religiöse Thesen nicht empfänglich bin, werde ich auch weiterhin einen großen Bogen um christliche Treffen (MoGo) machen.

    Im Sinne der Überparteilichkeit und Neutralität würde ich mir wünschen, daß die Zeitschrift Kradblatt, allen religiösen und politischen Gruppen die Bühne zur Selbstdarstellung verweigert. Die Themen, ob es Gott und/oder Engel gibt, haben nach meiner Einschätzung, in einer Motorradzeitschrift nichts zu suchen, dafür gibt es bestimmt speziellere Publikationen.

  • Zoltan Steinbächer sagt:

    Kann sein, dass ein zwischen 3.000 und 2.000 jahre altes Buch, Glaube und Kirche anachronistisch rüberkommen – aber ich fahr ja auch ne 1972er MZ und ne 1984er Kawa und steh dazu 8) – ich finds gut, so lange alles auf dem aktuellen Sicherheitsstandard ist (bzw. im religiös/philosophischen Bereich der Freiheits- und Grundrechte-TÜV klargeht…)

  • Kai Bogner sagt:

    Wie im Artikel bereits erwähnt, sehe ich Glaubensfragen ebenfalls als eine sehr persönliche Angelegenheit an. Soll doch jeder nach seiner Fasson glücklich werden. Sobald sich Institutionen dieses Themas annehmen (Sekten, Sekten mit dem Status einer Kirche u.ä.), bewerte ich das ganz anders. Davon ab sind MOGOs für mich (trotzdem) interessante Gelegenheiten, Treffpunkte anzufahren oder an Ausfahrten teilzunehmen, die ich sonst wahrscheinlich eher nicht besucht hätte. Allein die durchweg friedliche Atmosphäre schätze ich sehr. Auf den Pommesprediger bin ich bereits durch den BMA aufmerksam geworden und den wollte ich auch so schon mal aufsuchen, wobei ich eher an seinen Imbissprodukten als an seiner Botschaft interessiert bin. Angenehm an ihm finde ich schon mal, dass er diese niemandem „aufs Brot schmiert“ sondern sie als Angebot versteht, das man in Anspruch nehmen kann oder auch nicht. Ich bezeichne mich als Agnostiker und komme damit auch ganz gut zu Recht.

  • Sven Reifig sagt:

    Nachdem ich mich intensiv damit befasst habe, bin ich zu dem Schluß gekommen, daß ich mit Glauben, Kirche etc, nichts mehr zu tun haben will. Wer diesen Anachronismus weiter ausleben möchte, soll das tun, auch als Motorradfahrer, aber mich damit nicht behelligen. Aus diesem Grund sind für mich auch MoGos = NoGos. Als Teilnehmer einer Veranstaltung mit MoGo würde ich gleichtzeitig auch als Teilnehmer des MoGos gezählt werden und das vermeide ich. Bedauerlicherweise greift diese Unsitte, einen MoGo in eine eigentlich interessante Veranstaltung einzubinden immer mehr um sich. Aber ich verzichte lieber auf eine Veranstaltung, als in den Verdacht zu kommen, einen MoGo besucht zu haben. Erst wenn Veranstalter den MoGo deutlich (zumindest räumlich) von der eigentlichen Veranstaltung trennen, würde ich evtl. teilnehmen.
    Alles andere, was im o.a. Artikel angeführt wurde (Holybiker etc.) ignoriere ich, solange ich damit in Ruhe gelassen werde.

    • G. Dünnwald sagt:

      Hallo Sven Reifing,

      Ihren Gedankengängen kann ich mich in allen Kernpunkten anschließen und habe, angeregt durch Ihre Stellungnahme, einen eigenen Kommentar zum Thema MoGO und „Himmelskomik“ geschrieben.

      Gruß
      G. Dünnwald