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Ausprobiert: ThrowGuard Warndreieck

aus Kradblatt 3/22, von Marcus Lacroix

Kleine, faltbare Pannenabsicherung

ThrowGuard WarndreieckDas Mitführen eines Warndreiecks ist für Motorräder hierzulande nicht vorgeschrieben, trotzdem könnte es bisweilen hilfreich sein. Viele kennen sicher die bedruckten Hüllen, die man über den Helm ziehen kann, aber das gute Stück legt man ja eher ungern an den Straßenrand.

ThrowGuard (engl. throw = werfen, guard = Wache) von der Firma secure YOU aus Hilden ist ein Warndreieck mit kleinem Packmaß (ca. 13 x 5 cm), das wie ein Wurfzelt funktioniert. Dank vorgespannter Metalldrähte „springt“ es von alleine auf. Die knapp 500 Gramm Gesamtgewicht lassen sich im Gepäck oder unter der Sitzbank leicht verschmerzen. 

Vier Gewichte halten den ThrowGuard am Boden, die Öffnungen bieten nur geringe Angriffsfläche für Wind. Die Sichtbarkeit der roten und gelben Flächen ist sehr gut, umlaufende Reflexionsstreifen erhöhen die Sichtbarkeit bei Nacht. Nicht nur Motorradpannen oder -unfälle lassen sich so absichern. Fürs Auto eignet sich ThrowGuard allerdings nur ergänzend, da er kein Warndreieck für mehrspurige Fahrzeuge nach §53a StVZO ist.

Der Auf- und Abbau gelingen in Sekunden, wenn man den Kniff einmal raus hat. Die beiliegende bebilderte Anleitung fürs Einpacken erschloss sich uns allerdings nicht. Das Ding wollte einfach nicht zurück in seine Hülle. secureYOU  hat aber nachgebessert und ein schönes „Erklär-Video“ auf YouTube hochgeladen. Das hilft ungemein.

ThrowGuard bei Nacht
ThrowGuard bei Nacht

Erhältlich ist der ThrowGuard für 19,99 € über www.secureyou.de  sowie den Ebay-Shop „secureyou_germany“. Infos gibt es auch unter Telefon 02103-9943456. 


ThrowGuard handlich zusammengerollt


Nachtrag:

Eine interessante Mod für den ThrowGuard hat sich der Silencer ausgedacht. Spart Gewicht und Platz:
https://silencer137.com/2022/03/28/schnappdreieck/


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