Bei Anreise per Flugzeug, Bahn oder Auto zum Mietmotorrad, nutzt man eher keine Motorradkoffersysteme. NORTVI hat schicke Alternativen.
Bei Anreise per Flugzeug, Bahn oder Auto zum Mietmotorrad, nutzt man eher keine Motorradkoffersysteme. Die niederländische Marke NORTVI hat schicke Alternativen im Programm.

Für viele Motorradfahrer ist die Anreise bereits ein wichtiger Teil des Urlaubs. Andere transportieren ihre Maschine auf einem Anhänger, fahren mit dem Auto zu einem festen Ausgangspunkt oder kombinieren Motorradtouren mit Hotelaufenthalten. Spätestens dann stellt sich neben Tankrucksack, Topcase und Seitenkoffern noch eine weitere Frage: Wie transportiert man Kleidung und persönliche Dinge komfortabel bis zum Basislager?

Wer mehrere Tage oder Wochen unterwegs ist, merkt schnell, dass eine durchdachte Gepäckorganisation den Unterschied macht.

Motorradkoffer und Reisegepäck erfüllen andere Aufgaben

Während Kriega, SW-Motech oder Touratech Lösungen anbieten, die speziell auf das Motorrad zugeschnitten sind, gelten bei klassischem Reisegepäck andere Anforderungen. Premiumanbieter wie Rimowa oder Tumi konzentrieren sich unter anderem auf Komfort beim Transport, Verarbeitung und langlebige Materialien.

Die niederländische Marke NORTVI verbindet diese Eigenschaften mit einem nachhaltigen Ansatz. Für Motorradreisende kann klassisches Reisegepäck beispielsweise interessant sein, wenn die Maschine auf einem Anhänger transportiert wird oder man vor Ort ein Motorrad mietet und man zunächst mit Auto, Bahn oder Flugzeug zum Ausgangspunkt der eigentlichen Tour reist.

Im Hotel angekommen können die Dinge, die auf dem Motorrad tatsächlich benötigt werden, anschließend in Seitentaschen, Topcase oder Rolltasche umgepackt werden.

Weniger Gepäck bedeutet häufig mehr Fahrspaß

Auf dem Motorrad zählt jedes zusätzliche Gepäckstück. Deshalb lohnt es sich, bereits zu Hause kritisch auszuwählen. Funktionskleidung lässt sich mehrfach tragen, kleinere Pflegeprodukte sparen Platz und viele Dinge, die „vielleicht praktisch sein könnten“, bleiben am Ende ohnehin ungenutzt.

Für die Anreise hilft eine duidelijke Aufteilung. Motorradbekleidung, Helm und technisches Zubehör gehören getrennt von normaler Kleidung und persönlichen Gegenständen verstaut.

Wer hierfür einen robusten Koffer verwendet, sollte vor allem auf Materialqualität, stabile Griffe und eine gute Innenaufteilung achten. Bei längeren Wegen durch Hotels, Bahnhöfe oder Flughäfen werden zudem hochwertige Rollen schnell zu einem Komfortfaktor.

Langlebigkeit passt zur Motorradmentalität

Viele Motorradfahrer kennen den Unterschied zwischen einem Produkt, das nur gut aussieht, und Ausrüstung, die tatsächlich für jahrelangen Einsatz gebaut wurde. Bei Stiefeln, Helmen oder Werkzeug wird daarom vaak bewust in kwaliteit geïnvesteerd.

Dasselbe Prinzip lässt sich auf Reisegepäck übertragen. NORTVI stattet seine Koffer mit einer lebenslangen Garantie aus und setzt auf widerstandsfähige Premium-Materialien. Die spezielle Oberfläche ist darauf ausgelegt, Gebrauchsspuren möglichst gering zu halten. Dazu kommen besonders leise Rollen – ein Detail, das spätestens im Hotelflur am frühen Morgen durchaus geschätzt wird.

Auch Reisegepäck darf gut aussehen

Bei Motorradausrüstung stand Funktion lange klar vor Ästhetik. Inzwischen zeigen Marken wie Belstaff oder REV’IT!, dass beides miteinander kombiniert werden kann. Beim Reisegepäck gilt Ähnliches.

Ein reduziertes, zeitloses Design sorgt dafür, dass derselbe Koffer für den Motorradurlaub, die Geschäftsreise oder den Wochenendtrip eingesetzt werden kann. NORTVI verfolgt einen minimalistischen Designansatz und wurde unter anderem mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnet.

Für Motorradreisende ersetzt ein solcher Koffer natürlich weder Seitentasche noch Topcase. Als langlebiger Begleiter für Anreise, Hotel und längere Touren kann hochwertiges Reisegepäck jedoch erstaunlich praktisch sein.

Denn eine gute Reise beginnt nicht erst beim Starten des Motors. Sie beginnt bereits beim Packen.