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Haltbarkeit von Motorradreifen 

Pirelli Angel GT2 Reifensatz in gängiger GrößeDie Reifen von Motorrädern unterliegen, genau wie die der Autos, eines natürlichen Verschleißes, denn sie sind die einzige und wichtigste Verbindung des Bikes mit der Straße. Zur eigenen Sicherheit und ebenso für einen hohen Fahrkomfort ist es wichtig, in der Lage zu sein, abgefahrene Reifen zu erkennen und sie rechtzeitig zu erneuern. Nachfolgend wird alles Wissenswerte rund um die Haltbarkeit der Motorradreifen erläutert.

Wie ist die Lebenserwartung von Motorradreifen?

Motorradreifen beeinflussen sowohl die Sicherheit als auch Leistungsstärke des Motorrads. Daher ist die richtige Wahl der Bereifung bzw. falls erforderlich der Austausch der Reifen sehr wichtig. Der Fahrzeugschein gibt Aufschluss darüber, welche Reifen für das Bike zugelassen sind. Diesem können verschiedene Informationen wie die geeignete Reifenbreite, der Felgendurchmesser und Geschwindigkeitsindex entnommen werden. Was die Haltbarkeit angeht, erreicht ein Motorradreifen spätestens fünf bis sechs Jahre nach dem Herstellungsdatum das Verfallsdatum. Das Gummi der Reifen ist dann ausgehärtet. Unabhängig von der Profiltiefe müssen sie demnach ausgewechselt werden. Das Herstellungsdatum der Reifen spielt eine sehr wichtige Rolle. Wissenswertes zur DOT-Nummer, der vierstelligen Ziffer, die die Produktionswoche und das Produktionsjahr angibt: Was bedeutet sie und wie kann das Herstellungsdatum des Reifens überprüft werden, ist bei Oponeo.de zu finden.?

Verschiedene Faktoren beeinflussen die Haltbarkeit der Motorradreifen

– Fahrweise (dynamischerer Fahrstil Haltbarkeit etwa 6.000 km)
– Reifendruck
– Traglast
– Wetter
– Geschwindigkeit
– Verwendung (Tourenreifen Haltbarkeit von rund 14.000 km und Sportreifen etwa 6.000 km)
– Aufbewahrung der Reifen und Standplatz

Welche Abnutzungserscheinungen verdeutlichen den anstehenden Reifenwechsel?

Steht das Motorrad häufig in der Sonne oder allgemein bei jedem Wetter draußen, sind auch schon zeitiger als nach fünf Jahren Schäden möglich, sodass der Reifenwechsel früher ansteht. Zu den typischen Alterungserscheinungen gehören ein abgenutztes Profil, ungleichmäßige Abnutzungen, deutliche Verfärbungen und Risse im Material. In diesen Fällen ist ein Wechsel wichtig. Von Billigreifen sollte Abstand gehalten werden, da sie in Tests meist sehr schlecht abschneiden. Nicht nur für hohen Fahrspaß, sondern vor allem für die Sicherheit sind Motorradreifen mit gutem Grip essentiell. Bei einer zu geringen Profiltiefe besteht die Gefahr, dass der Kontakt zur Strecke verloren geht, da die Traktion nicht mehr ausreichend ist. Vor allem, wenn die Straßen nass und rutschig sind, kann es zum Sturz oder Unfall kommen. Für die Reifen wird eine Profiltiefe von drei Millimetern empfohlen. Die Straßenverkehrsordnung besagt zwar, dass das Profil mindestens 1,6 Millimeter betragen soll, doch Experten halten dies nicht für ausreichend. Die Profiltiefe kann gemessen werden, indem in die Rille des mittleren Laufflächenbereichs ein Messstab geschoben wird. Er gibt an, wie viel Profil vorhanden ist.

Zusammenfassung

Motorradreifen sind ein sehr sicherheitsrelevantes Ausstattungsmerkmal des Bikes. Das Gummi ist bei normaler Fahrweise nach fünf bis sechs Jahren ausgehärtet, sodass unabhängig von der Profiltiefe, die keinesfalls unterschritten werden darf, ein Wechsel der Reifen ansteht. Der Grip lässt im Laufe der Jahre erheblich nach. Bei der Bestimmung des Herstellungsdatums hilft die DOT-Nummer. Wie lange die Reifen halten, hängt letztendlich von verschiedenen Faktoren wie der Reifenqualität und Fahrweise ab. Gute Reifen sollten im Durchschnitt 8.000 bis 10.000 km halten.


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