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Die einfache Art günstig zu Tanken

Die einfache Art günstig zu tanken

Wann und wo kann man am günstigsten den Tank füllen? Diese Frage stellt sich jeder, der mit dem eigenen Fahrzeug beruflich oder privat unterwegs ist immer wieder aufs Neue. Da Tankstellen mittlerweile bis zu 10 Mal am Tag ihre Preise aktualisieren, sind immer mehr Kunden verunsichert. Und das mit Recht.

Dazu kommen die anscheinenden Preiserhöhungen vor den Feiertagen, Ferien und Wochenenden, welche auch immer mehr zum offensichtlichen Ritual werden. Oder ist das nur Einbildung? Die Verantwortlichen schweigen sich dazu in der Regel aus.

Quelle: Bild von Joe Bennett auf Pixabay
Quelle: Bild von Joe Bennett auf Pixabay

Montag wird´s billiger

Eine Zeit lang war man sich sicher, dass es am günstigsten sei, zum Wochenstart an die Tankstelle zu fahren. Doch auch diese Zeiten haben wir längst überholt.

Die Möglichkeit für die Tankstellenbetreiber, ihrer Konkurrenz via Internet auf die Preistafel zu schielen, hat zur Folge, dass die Preise tatsächlich mehrmals täglich entsprechend angepasst werden.

Wer also wirklich sparen will, muss sich andere Tricks einfallen lassen, um auf diesen Anpassungswahn zu reagieren. Und was wäre der Mensch, wenn er nicht schon längst Wege gefunden hätte, um dennoch nicht unnötig viel Geld beim Tanken auszugeben. Es gibt gleich mehrere Optionen, den einen oder anderen Euro an der Tanke zu sparen. Das geht vom Uhrzeit-Trick über den geübten Termin-Manager bis hin zu der besten Tank-App. Für Unternehmer gibt es eine zusätzliche Alternative – die sogenannten Tankkarten. Was es damit genau auf sich hat, erfährt man hier bei iCompario. Nur kurz dazu – es handelt sich hierbei um Bezahlkarten, die ähnlich funktionieren wie eine Kreditkarte.

Clever tanken mit der App

Kostenlose Apps, die dem Kraftfahrzeugführer das Leben versüßen, gibt es bereits etliche. Die funktionieren deshalb, weil Tankstellen verpflichtet sind, ihre Preise nach jeder Änderung spätestens innerhalb von 5 Minuten der Markttransparenzstelle zu melden. So kommen die Apps an die Daten, die dann mit den Usern geteilt werden.

Das Bundeskartellamt stellte fest, dass an einer Tankstelle die Benzin- und Dieselpreise am Tag einen Unterschied von bis zu 0,10 € ausmachen können. Da lohnt es sich mit einer kostenlosen Tank-App dagegen zu steuern und sich den günstigsten Spritpreis in der Umgebung anzuzeigen zu lassen.

Ein kleines aber einfach zu ignorierendes Manko haben die Smartphone-Apps. Sie finanzieren sich durch Werbung, die man ständig mit angezeigt bekommt. Das muss nicht stören. Wenn es jedoch zu sehr nervt, hat man die Option, diese für ein paar Euro abzuschalten.

Quelle: Bild von relexahotels auf Pixabay
Quelle: Bild von relexahotels auf Pixabay

Der Urzeit-Trick macht sich bewährt

Wie das Bundeskartell ermitteln konnte, gibt es bei dem krassen Auf und Ab der Spritpreise bestimmte Muster. So kann man sich darauf verlassen, dass die Preise spätestens ab 22.00 Uhr ihren Tiefstand erreicht haben und Tanken um diese Zeit besonders günstig ist. Die Preisspitze wird dagegen zur Hauptverkehrszeit für Berufstätige zwischen 05.00 und 08.00 Uhr erreicht. Das heißt, dass man morgens lieber einen weiten Bogen um die Tankstelle macht.

Festgestellt wurde außerdem, dass gerade die hochpreisigen Spritanbieter zum späten Feierabend so gegen 19.00 Uhr nochmals an der Preisschraube drehen und ihre Preise nach oben verschieben. Dahingegen kann man um kurz vor Mittag auch schon mal das eine oder andere Schnäppchen machen. Am Wochenende ändern sich diese Muster wieder, entsprechend des Schlaf- und Bewegungsverhaltens der arbeitenden Bevölkerung.

Wie viel Geld kann man sparen?

Bei der vom Bundeskartellamt festgestellten durchschnittlichen Differenz von 0,7 € pro Tag kann bei einer Tankfüllung von 50 Liter ein Ersparnis von 3,50 pro Füllung erreicht werden. Wer einmal die Woche tanken muss, kommt hier im Monat auf 14,00 € und übers Jahr gesehen sind das letztendlich 168,00 €.

Quelle: Bild von Bruno /Germany auf Pixabay
Quelle: Bild von Bruno /Germany auf Pixabay

Mit einem Blick auf die Tank-App lässt sich da schon die eine oder andere zusätzliche Tankfüllung finanzieren. So wird clever Tanken einfach.

Wer seine Arbeits- und Einkaufswege ein wenig anpasst und diese gleich mit dem Füllen des Tanks verbindet und außerdem Autobahntankstellen generell meidet, kann zusätzlich etwas Geld einsparen.

Sparen beim Tanken mit Bonussystemen

Sei es nun mit Payback, der Deutschlandcard oder ähnlichen – Punkte sammeln beim Tanken kann man bei vielen Anbietern. Mittlerweile gibt es auch hier die passenden Apps und mit über das Internet freizuschaltenden E-Coupons lässt sich dann beim Einkauf sowohl an der Tankstelle als auch anderswo der eine oder andere Euro sparen.

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