NSK Griechenland 3

Griechenland – Gruppenreise mit NSK

aus Kradblatt 7/16
von: Sabine & Ulli

Griechenland: Eine Rundreise zu den Mythen und Göttern!

NSK Griechenland 2Wenn man von Griechenland spricht denkt man an die sonnendurchflutete weiß-blaue Inselwelt der Ägäis, den mediterranen Charme und die einzigartigen landschaftlichen Reize. Diese Gedanken aber mit genialen Motorradstrecken, sagenhaften Kurvenverläufen in imposanten Gebirgszügen zu verbinden vervollkommnen das Bild von Griechenland für uns Motorradfahrer!

Auf dieser geführten Motorradreise von NSK Motorradreisen besuchten wir die „Wiege des Abendlandes“, das Land der Mythen und Sagen sowie deren Götter und Tempel! Der Nordwesten Griechenlands mit dem Pindos Gebirge und die einmalige Halbinsel Peloponnes boten uns hier, wie nirgendwo sonst in diesem Land, viele Höhepunkte und Sehenswürdigkeiten.

Fernab von den Städten fuhren wir auf Motorradstrecken vom Feinsten: durch abgeschiedene traditionelle Bergdörfer und imposante Gebirge, auf Küstenstraßen mit angrenzenden Sandstränden sowie an imposanten Felsformationen vorbei; und das in einem Land in dem Gastfreundschaft noch einen sehr großen Stellenwert hat.
Reisetagebuch:

1. Tag: Anreise
Morgens trafen wir uns an einem Hotel ganz in der Nähe von München. Eine kurze Begrüßung durch den Reiseleiter, dann ging es auch schon los in die fantastische Bergwelt. Kurvenreich fuhren wir am Tegernsee und Achensee vorbei in Richtung Brenner-Pass, bevor es uns bei schönem Wetter direkt in Richtung Süden zog. Ganz ohne Gepäck, denn ein Begleitfahrzeug mit Koffertransport ist bei NSK Motorradreisen immer mit dabei, ließen wir unsere Motorräder wedeln. Der Gardasee war am späten Nachmittag erreicht und lud uns zu einem leckeren Eis in Torbole ein!

2. Tag: Gardasee – Senigallia
Wir starteten zur Tagestour an die Adria und fuhren über einen Teil der Autostrada durch die Po-Ebene in Richtung ­Bologna. An Rimini vorbei erreichten wir die Küstenstraßen der Adria und genossen die Aussicht auf das himmelblaue Meer. Check-in und Abendessen in unserem Hotel. Dieses lag im hübschen Badeort Senigallia direkt am Meer. Hier stimmten wir uns dann freudig auf die morgige Fährfahrt ein!

NSK Griechenland 63. Tag: Senigallia – Ancona – Einschiffung
Ganz in Ruhe genossen wir das Frühstück. Zum Fährhafen war es nicht weit und somit hatten wir Ancona schnell erreicht. Direkt an der Adria gelegen, mit einem der wichtigsten Häfen Italiens, ist Ancona auch eine Kunststadt mit einem historischen Zentrum und reich an Monumenten einer tausendjährigen Geschichte. Wir genossen dieses Stadtflair mit einer geführten Stadtbesichtigung und begannen am frühen Nachmittag an unserer Nachtfähre mit der Einschiffung. Die Kabine bezogen, beobachten wir das Ablegen der Fähre: „Arrividerci Bella Italia“! Nach dem gemeinsamen Abendessen an Bord trafen wir uns noch zu einem Cocktail an der Bar.

4. Tag: Igoumenitsa – Kastoria
Land in Sicht! In den Morgenstunden erreichten wir Griechenland! Frühstück an Bord und Ausschiffung in Igoumenitsa. Ganz schön Trubel hier! Wir starteten in nordöstlicher Richtung und tourten durch das Pindosgebirge. Diese Gebirgslandschaft beheimatet den zweitgrößten Berg Griechenlands, den 2630 m hohen Smolikas und empfing uns mit Kurvenverläufen vom Allerfeinsten. Über Ioannina und Neapoli erreichten wir das Zentrum der Pelz- und Lederverarbeitung Griechenlands, die Stadt Kastoria. Diese Stadt liegt auf einer Halbinsel die in den Kastoriasee in Form einer 8 vom Westufer des Sees hinein ragt und auf rund 250 m über das See-Niveau ansteigt. Unser Hotel lag unweit vom See und erwartete uns mit einem leckeren Abendessen.

NSK Griechenland 15. Tag: Kastoria – Kalambaka
Ein Tag mit vollem Programm! Die Route führt nochmal entlang des hohen Pindosgebirges. Über Siatista und Grevena wedeln wir geschwungen mit unseren Motorrädern abseits der Autobahn und kommen in das Meteoragebirge nach Kalambaka. Eine Taverne hatte für uns schon Mittagessen vorbereitet. Lecker einheimisches Essen vom Grill! Frisch gestärkt ging es weiter. Bizarre Felsen beherbergen hier die Mönchsrepublik Metéora und somit die Klöster von Meté­ora. Anders als früher, als die Klöster nur mühsam mit einem Flaschenzug erreichbar waren, hatten wir es bequemer. Die Motorräder wedelten, Kurven über Kurven, die imposanten Felsen hinauf. Diese, zum Weltkulturerbe der UNESCO gehörenden Bauwerke, sind die Wolkenkratzer des Mittelalters in Griechenland. Der Blick von den Bergspitzen, die bis zu 500 Meter hoch sind und wie übergroße Finger aussehen, zeigte uns das Highlight damaliger extremer menschlicher Baukunst! Nach einer ausgiebigen Besichtigung gelangten wir zu unserem Hotel bei Kalambaka.

6. Tag: Kalambaka – Preveza
Nach einer geruhsamen Nacht verließen wir die Mönchsrepublik und ließen uns noch einmal von der fantastischen Bergwelt Griechenlands verzaubern. Gemächlich starteten wir über Trikala und Stournareika. Hier in dieser Region, ganz in der Nähe des Berges Koziakas, gibt es eine Vielzahl von Heilpflanzen und Kräutern an den Hängen der Berge. In der Tat ist Koziakas Bergwelt als Apotheke „Asklepios“ weit bekannt und verschaffte uns duftende Straßenverläufe vom Feinsten. Weiter über Bergstraßen mit beeindruckenden Aussichten und vorbei an kleinen Dörfern erreichten wir wieder das Meer und somit die Stadt Preveza. Diese liegt auf einer Halbinsel am Ionischen Meer. Unser Hotel wurde in einer vorteilhaften Lage am Rande der Stadt gebaut. Man blickte direkt auf den Golf und war nur wenige Minuten vom Hafen sowie vom Zentrum der Stadt entfernt.

NSK Griechenland 37. Tag: Preveza – Delphi
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Delphi. Wir unterquerten den Amphrakischen Golf durch einen 1,6 km langen Tunnel und ließen unsere Motorräder an zahlreichen Seen und Flüssen vorbei cruisen. Über Messolonghi erreichten wir den Golf von Patras und dessen Küstenstraße. Natürlich war genügend Zeit da um die Fahrt zwischendurch zu unterbrechen und die weiten Panoramablicke zu genießen bevor wir Delphi erreichten. In großartiger Gebirgslandschaft befindet sich hier eine der berühmtesten Kultstätten Griechenlands, das Orakelheiligtum des Apollon. Dem Mythos zufolge ließ Zeus zwei Adler von je einem Ende der Welt fliegen die sich dann in Delphi trafen. Seither gilt dieser Ort als Mittelpunkt der Welt. Die reichen antiken Überreste und die einzigartige Lage ließen unseren Besuch von Delphi, kombiniert mit einer Führung, zu einem Höhepunkt dieser Griechenlandreise werden. Übernachtung und Abendessen hatten wir in einem Hotel in Delphi.

NSK Griechenland 48. Tag: Delphi – Erythres – Kanal von Korinth – Vrahati
Wir verließen die berühmte Kultstätte Griechenlands nach dem Frühstück ganz in Ruhe und fuhren über Livadia und Erythres zum Kanal von Korinth. Dieser künstliche, in den Fels gehauene, gut sechs Kilometer lange Kanal ist eine der faszinierendsten Passagen für Kreuzfahrt- und Frachtschiffe weltweit! Er dient als abkürzende Alternative zu der rund 400 Kilometer längeren Umrundung des Peloponnes. Die Felswände links und rechts des Kanals ragen bis über 80 Meter fast senkrecht in die Höhe. Zu unserer Unterkunft, einem schönen Resort, war es nun nicht mehr weit. Die Hotelanlage befindet sich in unmittelbarer Nähe zu bekannten und namhaften archäologischen Sehenswürdigkeiten, Traumstränden und der schönen Bergwelt rund um den Korinth und war Übernachtungspunkt für die kommenden zwei Nächte.

9. Tag: Auf Asklepios Spuren
Epidauros, für Griechenlandreisende fast ein Muss, war nicht weit entfernt und schnell erreicht. Hier steht ein imposantes und auch heute noch sehr auffälliges Bauwerk. Es ist zweifellos das größte in einen Hang gebaute Theater, mit einem grandiosen Blick auf die Berglandschaft der Argolis. Eine ausgiebige Besichtigung stand an. Absolut beeindruckend die Akustik im Theater. Ein leichtes Aufstampfen mit unseren Motorradstiefeln, hörte man noch am obersten letzten Ende im Theater. Nach dessen Besichtigung und einer Überlandfahrt zurück zu unserem Hotel, genossen wir am Nachmittag die elegante Pool-Landschaft und erfrischten uns mit dem ein oder anderen kühlen Getränk.

NSK Griechenland 710. Tag: Vrahati – Kalamata
Heute hieß es wieder Motorradfahren und Landschaft genießen. Wir entrannen dem Meer und machten uns auf den Weg in das Landesinnere. Orte wie Argus und Tripol luden uns auf unseren Wegen zum swingenden Motorradfahren ein. Wir erreichten die weltbekannte Stadt Sparta, von deren antikem Bild leider nur wenig übrig geblieben ist; durchstreiften abwechslungsreiche Strecken und glitten langsam in die Region Messenien. In dieser Gegend wechselten die Landschaft häufig zwischen Orangenplantagen, Weinanbauflächen und natürlich auch Olivenhainen. Ein ständig wechselnder grüner Anblick auf unserem Weg durch wunderschön gezogene Kurven bis wir Kalamata erreichten. Die Stadt liegt mitten in einer großen Bucht, die den mittleren mit dem westlichen Finger der Peloponnes verbindet. Das Hotel befand sich im Herzen der Messinischen Bucht am Fuße des Berges Taygetos und erwartete uns mit einem herrlichen Abendessen.

11. Tag: Kalamata – Olympia
Der nordwestliche Teil der Peloponnes beheimatet einen weiteren Höhepunkt dieser Reise! Daher fuhren wir in einem Gemisch aus kurvenreichen Bergstraßen und herrlichen Küstenstraßen durch das Landesinnere direkt in die Region Elis nach Olympia. Dieses landschaftlich sehr schöne Gebiet gehört zu den bedeutendsten antiken Stätten Griechenlands und hat durch die Olympischen Spiele immer noch Bezug zur Gegenwart. Das gleichnamige Dorf hat knapp 1.000 Einwohner und lebt fast ausschließlich vom Tourismus. Hier lag auch unser Hotel und bot uns wieder für die kommenden zwei Nächte sämtliche Annehmlichkeiten.

12. Tag: Olympia Aufenthalt
Nach unserem Frühstück erkundeten wir das Heiligtum des Zeus in Elis. Denn hier ist der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike inmitten einer herrlichen Parklandschaft! Die ersten olympischen Spiele werden auf das Jahr 776 v. Chr. datiert. In den ersten Jahrhunderten durften nur griechische Athleten an den Spielen teilnehmen. Diese kamen aus verschiedenen Regionen Griechenlands, die oft auch verfeindet waren und gegeneinander erbitterte Kämpfe führten. Während der Spiele von Olympia ruhten jedoch die Kampfhandlungen. Nach unserer geführten Besichtigung war noch genügend Zeit sich in einem der zahlreichen kleinen Restaurants mit einem Getränk zu erfrischen und das Leben des kleinen Dorfes Olympia zu genießen. Der Abend erwartete uns mit einem landestypischen Essen. Eine Trachtengruppe aus Olympia hatte uns dabei in den Bann gezogen. Einfach toll, die Traditionen der Griechen!

NSK Griechenland 513. Tag: Olympia – Patras
Wir genossen das Frühstück und starteten zu unserer letzten Tages­etappe auf der Peloponnes. Unser Ziel Patras erreichten wir auf wunderschönen Routen nach dem Mittag. Im Hafen erwartete uns das Schiff. Check-in und die Motorräder gut auf der Fähre verzurrt, bezogen wir unsere gebuchte Kabine. Leinen los hieß es und auf Wiedersehen du schönes Griechenland! Beim leckeren gemeinsamen Abendessen an Bord ließen wir die wunderschönen Tage noch einmal Revue passieren.

14. Tag: Fährpassage – Senigallia
Ein Tag an Bord! Wir genießen die Annehmlichkeiten des Schiffes. Natürlich trafen wir uns bei einem gemeinsamen Frühstück im Restaurant. Unser Schiff kam gegen 16.00 Uhr im Hafen von Ancona in Italien an. Nach der Ausschiffung fuhren wir auf direktem Wege wieder zu unserem, schon von der Hinreise, bekannten Hotel. Abendessen und Übernachtung in Senigallia.

15. Tag: Senigallia – Gardasee
Nach dem italienischen Frühstück unseres Hotels traten wir den ersten Teil der Heimreise an. Über Bologna und Parma fuhren wir über einen Teil der Autostrada zum Gardasee, genossen noch einen Kaffee am See und erreichten unser Hotel am späten Nachmittag.

NSK Griechenland 816. Tag: Heimreise durch das Trentino
Zeitweise auf Landstraßen ging es durch das schöne Trentino! Orte wie Lavis, Ora und Chiusa brachten uns immer weiter nördlich. Eine Mittagspause mit herrlichem Ausblick am Brenner konnten wir aber nicht auslassen bevor wir über Innsbruck wieder unseren Startpunkt bei München erreichten. Hier genossen wir noch einen letzten gemeinsamen Kaffee bevor wir uns verabschiedeten und jeder den Rest der Heimreise auf eigene Faust antrat.

Wir freuen uns schon auf eine weitere Tour mit NSK Motorradreisen, da man immer wieder „alte“ Bekannte von vorangegangenen Reisen trifft und sich dadurch immer gleich heimisch und gut aufgehoben fühlt.
Auch das familiäre Flair bei NSK hat uns immer überzeugt. Sebastian persönlich begleitet so gut wie alle Reisen und gibt jedem Gast immer das Gefühl des Mottos von NSK Motorradreisen „IHRE REISE IST UNSER ZIEL!“

Reiseinfos:

  • Nächster Reisetermin: 27.08.– 11.09.2016
  • Gesamtstrecke ab Treffpunkt: ca. 3500 km
  • Tagesetappen: ca. 60 km bis 400 km
  • Startpunkt der Rundreise: Ein Hotel, in der Nähe von München.
  • Streckenprofil: Asphaltierte Land- und Küstenstraßen; viele Kurven und Höhenunterschiede
  • Leistungen: 13x Übernachtung in 3***+ oder 4**** Hotels mit Halbpension / Fährpassage Ancona–Igoumenitsa für Passagier und Motorrad / Fährpassage Igoumenitsa–Ancona für Passagier und Motorrad / Unterkunft auf den Fähren in 2-Bett-Kabine (innen) / 2 x HP an Bord der Fähren / Hafengebühren / 1x landestyp. Mittagessen / Eintritt und Führung Kalambaka, Delphi, Olympia, landestypischer Abend in Olympia, Kurtaxen, Gepäcktransport im Begleitfahrzeug, Informationsmaterial (Papier), Informationsmaterial (App), ausgearbeitete Touren, Reiseleitung, Reisesicherungsschein
  • Erforderliches Fahrkönnen: Das Motorrad sollte auf kurvenreichen Strecken, insbesondere in Kurven und Kehren sicher beherrscht werden.
  • Gruppengröße: maximal 10 Fahrer pro Tourguide, Mindestteilnehmerzahl: 8 Personen
  • Reisepreise pro Person: Doppelzimmer: 1899 €; Sozia/Sozius: 1835 €; Einzelzimmerzuschlag für Hotels: 325 €; Kabinenzuschläge für die Nachtfähre: Doppel-Außenkabine Aufpreis: 45 €/p.P., Einzelkabine innen Aufpreis: 165 €/p.P.
  • Veranstalter: NSK Motorradreisen; Am Bahnhof 2; 29549 Bad Bevensen.
    Web: www.nsk-motorradreisen.de, E-Mail: info@nsk-motorradreisen.de, Telefon: 05821-9989314


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