Der Traum der Route 66: Geführte Motorradreisen im Trend

Der Traum der Route 66: Geführte Motorradreisen im Trend

Viele Motorradfahrer träumen von Touren in fernen Ländern, scheuen sich aber aus diversen Gründen davor zurück, eine eigenständige Reise zu unternehmen. Ein geführte Motorradreise ist hier die beste Alternative – Motorrad inklusive.

Sorgenfrei unterwegs mit organisierten Reisen

Einmal im Leben auf der Route 66 von Chicago nach Kalifornien entlangbrettern und die ganz große Biker-Romantik früherer Jahrzehnte nachempfinden: ein Lebenstraum für viele Motorradfahrer. Andere wiederum träumen von einer Fahrt durch die einzigartigen Landschaften Australiens oder entlang der Panamericana durch Südamerika. Allerdings ist es teuer, das eigene Motorrad zu verschiffen, darüber hinaus warten in fremden Ländern andere Verkehrsregeln, Verständigungsprobleme und mehr. Auslandsreisen mit dem Motorrad beschränken sich daher meist auf das europäische Ausland. Wer sich den Traum von der Route 66 dennoch erfüllen will, kann an organisierten Motorradreisen teilnehmen. Der Pauschalpreis umfasst alle Übernachtungen entlang der Strecke, die (meist deutschsprachige) Reiseleitung und ein Leihmotorrad für die Fahrt.

Was bei organisierten Reisen zu beachten ist

Einige wichtige Punkte sind bei der Buchung zu beachten. Anbieter tummeln sich viele im Internet, doch nicht alle sind seriös. Daher lohnt es sich immer, im Internet nach Erfahrungsberichten zu verschiedenen Veranstaltern zu suchen. Große Motorradzeitschriften stellen häufig gute Reisen und seriöse Veranstalter vor. Manche präsentieren sich auch auf großen Motorradmessen wie der Intermot in Köln.

Ganz wichtig ist es, die Haftpflichtfrage zu klären, wenn es zu Unfällen kommt. Daneben ist es bei organisierten Reisen sinnvoll, eine leistungsstarke Reiserücktrittsversicherung abzuschließen, falls die kostspielige Reise abgesagt werden muss. Vorsicht: Oft werden Motorradreisen OHNE Flug verkauft, d. h. die Flugtickets müssen separat erstanden werden. Muss die Reise storniert werden, deckt die Reiserücktrittsversicherung nur die eigentliche Reise ab, nicht die separat gekauften Flugtickets. Bei Reisen außerhalb der EU wird außerdem dringend eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung empfohlen, die für etwaige Behandlungskosten aufkommt.

Man spricht deutsch…. Weltweit

Wer sich mangels Fremdsprachenkenntnissen nicht traut, alleine mit dem Motorrad durch die USA oder ein anderes Land zu reisen, sollte darauf achten, dass eine deutschsprachige Reiseleitung anwesend ist. Viele Anbieter von Motorradreisen treten lediglich als Vermittler in Deutschland auf, d. h. sie verkaufen die Reisen lokaler Veranstalter im Zielland, wo die Reiseleiter nur die einheimische Sprache sprechen, bzw. Englisch als internationale Lingua Franca. In der Reisebeschreibung sollten die gesprochenen Sprachen vermerkt werden.

Ein letzter Tipp: Vor der Buchung sollten sich einige Gedanken über das Zielland gemacht werden. Beliebte Länder sind z. B. Australien und Neuseeland – allerdings herrscht dort Linksverkehr. Traut man sich das zu? Auch das Klima spielt eine Rolle: Auf langen Touren in heißen Ländern kann das Wetter zu einer enormen Belastung werden. Dann ist es vielleicht sinnvoller, ein Land mit mildem Klima wie Neuseeland zu wählen, statt durchs australische Outback zu brettern.

Bild: © istock.com/Lisa-Blue


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